Venezuela kennt es, Nord-Korea kennt es und auch in Deutschland droht bald wieder eine Rationierung der Stromversorgung. Mehrere Stromnetzbetreiber planen ab 2021 eine Beschränkung des Ladestroms an privaten Ladestationen, damit das Stromnetz nicht überlastet wird und nicht zusammenbricht. 

Damit das System nicht kollabiert, wird ein „netzdienliches“ Laden diskutiert. Nicht der Markt liefert dann die effizientesten Lösungen für den Kunden, sondern der Kunde solle sich bitte mit seinen Ladevorgängen so anpassen, damit das Netz dem irgendwie standhalten könne. Das ist ungefähr so praktikabel und rückwärtsgewandt, als wenn Sie heute bei Ihrem Tankwart einen Termin ausmachen müssten, um Ihren Benziner oder Diesel in einem zweistündigen Tankvorgang fit für den nächsten Weg zu Ihrem Arbeitsplatz zu machen. Panik, ideologiegetriebene Entscheidungen und planwirtschaftliche Eingriffe führen immer zu den denkbar schlechtesten Lösungen! Erzwungene „Mobilitätswende“ führt zu Blackouts und Stillstand im Land!

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