Die Regierung will die Ernte besteuern, bevor der Acker gekauft ist

Deutschland verfügt nicht über KI-Giganten wie die USA oder China, und Strom für Rechenzentren ist teuer und knapp. Trotzdem wird in der schwarz-roten Koalition bereits über eine Steuer auf KI-Umsätze diskutiert, man fordert eine „gerechte Besteuerung der Profite“. Dabei nutzen deutsche Unternehmen fast ausschließlich KI-Modelle aus dem Ausland.
Eine Steuer auf KI-Umsätze könnte genau die Unternehmen treffen, die mit diesen Werkzeugen produktiver werden wollen. Das ist, als hätte man weder Acker noch Saatgut noch Wasser, aber das Formular für die Besteuerung der Ernte ist bereits gedruckt. Neben den hiesigen Standortnachteilen, wie den extrem hohen Stromkosten und den teilweise auf Jahre fehlenden Netzanschlüssen, kämpfen potenzielle KI-Firmen u.a. noch mit Abwärmepflichten für Rechenzentren und einer EU-KI-Verordnung, deren Fristen gerade erst verschoben wurden, deren Pflichten aber bleiben.
Diese Standortpolitik ist reine Selbstsabotage. Deutschlands Unternehmen brauchen endlich günstige Energie, radikalen Bürokratieabbau und vor allem eines: Nicht noch mehr Steuern!