Umweltausschuss-Anhörung im Bundestag: Prof. bestätigt absurden Stickoxid-Grenzwert

Am Mittwoch nahm ich an einer Beratung des Umweltausschuss zum Entwurf eines Dreizehnten Gesetzes zur Änderung des Bundes-Immissionsgesetzes teil.  Zu dieser Anhörung wurden zahlreiche Sachverständige geladen. Ich befragte Prof. Greim von der TU München zu der Stickstoffdioxid-Belastung in verschiedenen Alltagssituationen.

Herr Prof. Greim bestätigte, dass das Problem darin liegt, dass man im häuslichen Bereich viel höheren Konzentrationen als im öffentlichen Bereich ausgesetzt sei. Wenn man z.B. rauche  oder sich am Abend Kerzen anzünde, dann komme es wie bei jeder offenen Feuerstelle zu einer hohen Raumluft-Konzentration von Stickoxiden. Die Arbeitsplatzgrenzwerte liegen hingegen bei einer maximalen Konzentration von 1000 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. Dieser hohen Konzentration sind wir täglich über mehrere Stunden ausgesetzt, ein Arbeitsleben lang.

Alle Untersuchungen deuten nach Ansicht des Professors darauf hin, dass die Grenzwerte der Reizwirkung von Stickoxid bei 3000 bis 4000 Mikrogramm pro Kubikmeter anfangen. Es sei daher nicht plausibel, dass bei sehr viel geringeren Konzentrationen in der Außenluft irgendwelche gesundheitlichen Probleme auftreten sollen.

Das zeigt den Grenzwert-Irrsinn. Wir von der AfD fordern daher seit über einem Jahr, dass der Grenzwert erstmals wissenschaftlich überprüft wird, und dass es bis zum Vorliegen dieser Ergebnisse zu keinen Fahrverboten kommen darf.

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