Mensch, Umwelt und Wirtschaft wieder in ein gesundes und nachhaltiges Gleichgewicht zu bringen“, das fordert Marc Bernhard, Sprecher der Landesgruppe Baden-Württemberg der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag und Mitglied im Umweltausschuss. „Um stärker aus der Krise herauszukommen, als unser Land in die Krise hineingeschlittert ist, bedarf es einer unumgänglichen Lockerung der europäischen C02-Vorgaben als Arbeitsgrundlage für unsere Schlüsselindustrien und Automobilhersteller.“

„Die utopischen und völlig realitätsfremden Vorgaben der EU-Kommission zum CO2-Flottenverbrauch der Automobilhersteller hatten schon vor der Corona-Krise enormen Schaden an Mensch, Volkswirtschaft und Umwelt verursacht. Der damit forcierte Strukturbruch leitete massive Stellenstreichungen ein, forcierte Produktionsverlagerungen in produktionsfreundlichere Standorte und provozierte großflächige Umweltschäden“, so Landesgruppensprecher Marc Bernhard.

Die unverhältnismäßigen und politisch motivierten Einschränkungen haben keinen wesentlichen konstruktiven Beitrag für unser aller ökonomischen oder ökologischen Wohlstand zu gebracht. Ganz im Gegenteil: Die E-Mobilität zählt zu den schmutzigsten Antriebsarten überhaupt, welche die Umweltbelastung bestenfalls von einem Sektor auf den anderen verlagert. Bereits vor der Corona-Krise ging das regierungseigene Beratergremium davon aus, dass die erzwungene Mobilitätswende bis zu 400.000 Arbeitsplätze kosten wird, also rund jeden zweiten Arbeitsplatz in der Branche.

Angesichts der zu erwartenden Einbrüche auf den Absatzmärkten und den damit verbundenen Arbeitsplatzverlusten unterstützen wir die Forderung des europäischen Herstellerverbands ACEA nach einer Lockerung der Grenzwerte. Wer eine gesunde Umwelt möchte, braucht auch eine erfolgreiche Wirtschaft, die ihre Erträge in zukunftsträchtige Innovationen investiert. Eine Industrie hingegen, die mit dem Rücken zur Wand steht, ist zum Scheitern verurteilt“, so das Fazit des Sprechers der Landesgruppe Baden-Württemberg.