Gleich zu Beginn des neuen Jahres 2021 erlebte das europäische Stromnetz eine massive Störung und ist nur knapp an einem Blackout vorbeigeschrammt. Am Freitag, den 8. Januar führte ein Stromausfall in Rumänien zu einer Unterfrequenz in Europa mit einer kurzfristigen Frequenzabweichung von etwa 260 mHz. Nach etwa einer Stunde konnte der Normalbetrieb wiederhergestellt werden. Doch die Einschläge kommen näher! Der im Rahmen der völlig verkorksten Energiewende vorgenommene Ausbau instabiler und nicht grundlastfähiger Energieerzeuger, wie Wind- und Solarstrom fordert seinen Tribut bei der Netzstabilität. Die Energiesicherheit Deutschlands ist massiv gefährdet!

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)  ist ein mustergültiges Beispiel gescheiterter, fehlgeleiteter und ideologisch verblendeter Wirtschaftspolitik. Die Klimaschutzpolitik und das Erneuerbare-Energien-Gesetz belasten die deutsche Volkswirtschaft bis heute mit deutlich über einer halben Billion Euro, über 500 Milliarden, in den letzten Jahren waren das allein für erhobene Zwangsumlagen 20 bis 25 Milliarden Euro jährlich. Die Neuausrichtung der Energiepolitik und die Abschaffung des EEG würden Bürger und Unternehmen gerade in der jetzigen Covid-19-Wirtschaftskrise entlasten, Kaufkraft freisetzen und den Unternehmen dringend benötigte finanzielle Spielräume geben! #Bernhard

Aber anstatt diese Geld- und Wohlstandsvernichtung zu beenden, wird von der Bundesregierung die zuverlässige und wettbewerbsfähige Erzeugung von Elektrizität entweder verboten – nukleare Brennstoffe – oder stark eingeschränkt – fossile Brennstoffe.

Zur Erinnerung: Im Jahr 2022 sollen alle deutschen Kernkraftwerke abgeschaltet sein. Mit jedem abgeschalten konventionellen Kraftwerk steigt die Gefahr eines großflächigen und mehrtägigen Stromausfalls exponentiell. Zum Vergleich: Die Anzahl der Eingriffe in die Netze, sogenannte Redispatch-Maßnahmen aufgrund von Schwankungen, stieg in Deutschland von vier pro Jahr (2006) auf über 5.000 (2018). 2017 kosteten allein diese Maßnahmen 1,4 Milliarden Euro. Die Zahl der Eingriffe lag im Jahr 2019 bei über 6.000!

Das EEG als Teil der Klimaschutzpolitik befördert ineffiziente, instabile Energieerzeugung wie Photovoltaik und Windenergie und belastet die Bürger gleich mehrfach – über den Aufschlag im Strompreis, aus denen die Zwangsumlagen bezahlt werden, durch Verlagerung bzw. Schließung wertschöpfender Betriebe aus Deutschland und durch ein erhöhtes Risiko von Blackouts, bedingt durch die wetterabhängige Stromerzeugung aus Wind und Sonne. Und nach 20 Jahren und mehreren hundert Milliarden Euro Zwangsumlagen ist es nicht gelungen, Anlagen zur Erzeugung von Elektrizität aus sogenannten „erneuerbaren“ Energien wettbewerbsfähig zu machen, die immer noch ausgezahlten Zwangsumlagen sprechen für sich. 

Meine vier AfD-Fraktionskollegen Udo Hemmelgarn, Karsten Hilse, Steffen Kotre, Rainer Kraft und ich haben daher gemeinsam den Verein für Energiesicherheit gegründet, der über die Blackout-Gefahr aufklärt und Lösungsvorschläge aufzeigt. https://verein-energiesicherheit.de

Antrag der AfD-Fraktion gegen die EEG-Nachfolgeförderung

https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/224/1922427.pdf

https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/lichtblicke-kolumnen/strom-europa-ist-wohl-gerade-an-einem-blackout-vorbeigeschrammt/

Interessantes Interview auf EIKE:

https://www.eike-klima-energie.eu/2020/02/05/die-huerden-der-energiewende-unser-deutschland-droht-zu-kippen/