„Energiewende“? Sackgasse!

Wirtschaftsministerin Reiche spricht großspurig von einem „Paradigmenwechsel“, doch statt einer echten, radikalen Kehrtwende hält die schwarz-rote Regierung mit ihrer gestern beschlossenen EEG-Novelle stur an ihrem längst gescheiterten energiepolitischen Irrweg fest. Doch die Wahrheit ist: Jede weitere Windindustrieanlage und jede weitere Solaranlage macht Strom noch teurer und das Stromnetz noch instabiler. Was für ein Wahnsinn!
Noch mehr Wind und noch mehr Solar, während unser Stromnetz längst an seine Grenzen stößt, führt schon heute zu milliardenschweren Redispatch-Eingriffen. Und für Dunkelflauten – wenn weder Sonne noch Wind liefern – gibt es weiterhin keinen tragfähigen Ersatz. Stattdessen wird hilflos an Details herumgedoktert: Entschädigungen für abgeregelte Anlagen werden gedeckelt, neue kleine Solaranlagen verlieren ihre feste Vergütung und dürfen gleichzeitig nur noch die Hälfte ihrer Leistung einspeisen, bleiben aber dennoch eine Pflichtinstallation bei Neubauten.
Für Bürger und Industrie ändert sich also rein gar nichts: Bezahlbarer Strom bleibt weiterhin Illusion und statt stabiler Versorgung will die Bundesnetzagentur mit ihrer sogenannten „Sicherheitsplattform Strom“ künftig systematische Brownouts einleiten, wenn nicht genug Strom zur Verfügung steht. Soll das die Zukunft der Industrienation Deutschland sein?