Die Dunkelflaute ist kein Wetterproblem, sondern ein ideologischer Fehler

Published by Marc Bernhard (RR) on

Ab dem 29. Oktober herrschte in Deutschland wieder Dunkelflaute. Der Strompreis sprang binnen Tagen von 13 auf über 300 Euro je Megawattstunde, in einzelnen Abendstunden sogar über 500. Am Donnerstag um 17 Uhr lieferten Wind und Sonne zusammen nur rund 2,2 Gigawatt bei einem Bedarf von 61 Gigawatt. Die enorme Lücke füllten Braunkohle, Gas und Importe, die zeitweise bei knapp 10 Gigawatt lagen.

Genau das ist das Problem: Wir sind auf Strom aus dem Ausland angewiesen, während wir hier Kraftwerke abschalten und teilweise sogar in die Luft jagen, die ohne Wind und Sonne laufen. Wenn unsere Nachbarn denselben Weg gehen, kann irgendwann der Strom für alle knapp werden. Dann drohen Netzkollaps oder gezielte Abschaltungen, wie man es aus Entwicklungsländern kennt. Verantwortlich für diese ideologische Katastrophe sind CDU, SPD und Grüne mit ihrem „Energiewende“-Wahnsinn.

Das Industrieland Deutschland braucht jedoch eine bezahlbare Stromversorgung, die auch bei Windstille und Dunkelheit zuverlässig funktioniert. Aber keine Sorge: Annalena Baerbock erklärte mal im Deutschlandfunk, an grauen Tagen „fungiert das Netz als Speicher“. Wieso frieren wir den überschüssigen Sommerstrom dann nicht einfach in riesigen Kühlhäusern ein?