Der hohe Preis von Ideologie – kommt das Ende von Made in Germany?

Published by Marc Bernhard (RR) on

Was gerade bei VW passiert, müsste jeden schockieren und wütend machen. Jahrzehntelang war Volkswagen der größte Automobilkonzern Europas, Weltmarke, Exportmotor, Arbeitgeber für Hunderttausende. Dann hat die linksgrün ideologisierte Politik entschieden: Ab jetzt nur noch E-Mobilität und „Klimaschutz“, koste es was es wolle.

Strenge CO2-Vorgaben zur Besänftigung der Klimagötzen war und ist seither alleiniger Maßstab für die Industrie. Natürlich hat der halbe Staatskonzern VW hier ganz vorne mitgespielt. Das Ergebnis ist verheerend: 100.000 Stellen fallen weg, 4 Werke stehen vor dem Aus und weitere Hunderttausende Arbeitsplätze bei Zulieferern stehen auf der Kippe. Womöglich droht sogar bald die Übernahme durch einen chinesischen Konzern wie BYD. Dann bleibt von der Weltmarke VW nichts weiter übrig als ein aufgeklebtes Logo auf chinesischen Autos.

Bei den anderen deutschen Autoherstellern sieht es im Grunde nicht viel besser aus. Die Lage ist äußerst ernst, unsere Konzerne und der Mittelstand ersticken unter exorbitanten Energiekosten, Steuern, Abgaben, Vorschriften, Bürokratie und Gewerkschaftslobbyismus. Wenn jetzt keine drastische und v.a. schnelle Kehrtwende kommt, auf allen Ebenen, ist von Deutschlands Industrie in 10 Jahren nichts mehr übrig – außer einem Stapel von sorgfältig gelochten Insolvenzformularen!