Wie kann er es nur wagen, die heilige Klima-Greta zu kritisieren? Der Kabarettist Dieter Nuhr erntete nach seiner Sendung „Nuhr im Ersten“ in den sozialen Medien viel Empörung, auf Neudeutsch „Shitstorm“. Die Frage, was ist noch Kabarett und was nicht, ist schnell beantwortet. Was der linken Meinungsdiktatur nicht passt, wird attackiert. Meinungsfreiheit ist hierzulande nicht mehr gegeben, wie jüngste Beispiele zeigen. Nuhr merkte in seiner Sendung „nur“ an, Kinder seien nicht mündig und daher besonders schutzwürdig. Das ist richtig und muss auch so sein. Aber er wählte als Beispiel Greta Thunberg. Und das passt, wie Sie sich vorstellen können, den Klimafanatikern gar nicht. Dazu sollte man wissen, dass Nuhr vielen aufgrund seiner kritischen politischen Satire sowieso schon längst suspekt ist.
Eine Kritikerin nennt ihn sogar einen „reaktionären Populisten“. Sein Witz wurde sogar mit dem Tweet von US-Präsident Trump verglichen, der sich kritisch gegenüber Greta äußerte. Worüber regen sich seine Kritiker auf? Nuhr riss Witze wie: „Ich bin gespannt, was Greta macht, wenn es kalt wird. Heizen kann es ja wohl nicht sein.“ Weiter: „Ich werde – weil meine Tochter zu den Freitags-Demos geht – im Kinderzimmer nicht mehr heizen.“
Scheinbar ist für Linksgrüne okay, eine 16-jährige für politische Zwecke zu missbrauchen. Kinder sind leicht manipulierbar und eine Art „,Schutzschild‘ gegen das Feuer des politischen Gegners“ (Tichy). Das ist meines Erachtens viel schlimmer als die kritische Aussage eines Kabarettisten. Aber wir wissen alle: Linke Meinungsterroristen haben keinen Sinn für Humor.
Erfreulich ist, dass Dieter Nuhr seitdem auch viel Zuspruch erhielt: “Wahrheit ist, dass ich noch nie mehr positive Rückmeldungen und mehr Publikum als heute hatte, und das freut mich, insofern weiß ich, dass der Shitstorm nicht die Meinung meines Publikums spiegelt.“
Sehen Sie selbst und bilden sich Ihre Meinung:

Die Sendung „Nuhr im Ersten“, die für Aufruhr sorgte:

Nicht Dieter Nuhrs Witz, sondern die Politisierung von Kindern ist empörend