Tropenholz und Flächenfraß für deutschen Windkraft-Fanatismus.
Wenn in Massen Tropenholz gefällt und um die Welt geschippert wird und wenn in Deutschland viele Tausend Hektar Wald abgeholzt werden, um für Windindustrieanlagen Platz zu machen, dann müsste es doch ganz besonders aus dem grünen Lager zu massiven Protesten kommen.
Aber nicht so in Deutschland, denn was nicht in das Bild der Klimaplanwirtschaftler passt, wird ausgeblendet. Sobald es um das Klima-Narrativ geht, schwindet das grüne Gewissen gegenüber dem Menschen und der Natur.
Während die Grünen mit allen Mitteln die vorgegebene CO2-Neutralität erreichen wollen, koste es was es wolle, führt das zu fatalen ökologischen, sozialen und volkswirtschaftlichen Verwerfungen in Deutschland und in anderen Ländern der Welt.
Für ein Rotorblatt zwischen 80 und 100 Metern Länge werden 150 Kubikmeter Balsaholz aus dem Amazonasbecken benötigt, also mehrere Tonnen. Auch wenn das Holz immer öfter durch PET – Verbundstoffe ersetzt wird, wird es immer noch in rund 50% der Rotorblättern verbaut. Die Nachfrage nach dem Holz zerstört nicht „nur“ die lokale Flora und Fauna, sondern auch das Sozialgefüge und das Lebensumfeld der lokalen Bevölkerung.
Aber das hält den Kinderbuchautor und neuen Wirtschafts- und Klimaminister Habeck nicht von seinen Plänen ab. Er fordert einen raschen ökologischen Umbau der Wirtschaft und will Windkraft vervierfachen: „Wir haben heute 0,5 Prozent der Landesfläche mit Windkraftanlagen voll, es müssen zwei Prozent werden, also eine Vervierfachung der Menge an Windstrom in acht Jahren“.
Kollateralschäden der „Energiewende“ nehmen die Grünen billigend in Kauf: Arbeitsplatzvernichtung, Flächenverbrauch, Bodenversiegelung, Insektenvernichtung, massenweise Sondermüll, massive Umweltverschmutzung bei der Rohstoff-Beschaffung und Blackout-Gefahr. Auf Windkraft und Flatterstrom zu setzen, ist keine vernünftige Energiepolitik. Es ist ein ökologischer und ökonomischer Irrweg und somit unsozial und alles andere als nachhaltig!
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