Die unsägliche „Unrechtsstaat“-Debatte zeigt, dass die totalitären Züge der DDR in den Köpfen vieler Funktionäre noch weiterleben. Die Notwendigkeit, Begriffe euphemistisch zu bereinigen und das andauernde paternalistische Vordenken, wie man welche Begriffe zu bewerten habe, sind typische Ausprägungen freiheitsfeindlicher Systeme. Die DDR ist nicht wirklich tot, sie ist über ihre Funktionäre und Kollaborateure in die Köpfe des Westens expandiert!

Der SPDler und ehemalige Reichsminister der Justiz Gustav Radbuch nannte das NS-Regime noch beim richtigen Namen: Unrechtsstaat! Die heutige SPD-Ministerin Schwesig hadert aber nun plötzlich mit dem Begriff: „Der Begriff Unrechtstaat wird von vielen Mensch (…) als herabsetzend empfunden. Er wirkt so, als sei das ganze Leben Unrecht gewesen. Wir brauchen aber mehr Respekt vor ostdeutschen Lebensleistungen”.

Unrecht bleibt Unrecht und es muss auch als solches bezeichnet werden. Wer die Dinge nicht frei beim Namen nennt, verdreht die Geschichte und verharmlost den Totalitarismus! #Bernhard

https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Schwesig-DDR-war-kein-Unrechtsstaat,schwesig752.html