Stammbaumforschung durch Polizei? Nein, sondern Schaffung von Fakten!

Published by Peter Hartmann on

Auch am vergangenen Wochenende war es in der Stuttgarter Innenstadt erneut zu Auseinandersetzungen gekommen. Mal wieder wurden Beamte der Polizei durch Krawalltäter attackiert, und nach Polizeiangaben sei es allein in der Nacht zu Samstag in der Innenstadt zu 200 Polizeieinsätzen gekommen. Doch statt den Polizisten den Rücken zu stärken bei ihrer wirklich gefährlichen Arbeit zum Schutz der Bürger und der öffentlichen Sicherheit, wird sie mal wieder vorverurteilt. Diesmal geht es um den Vorwurf der angeblichen „Stammbaumforschung“ seitens der Polizei aus der Ecke der üblichen Verdächtigen von Grünen, Linke und SPD. Zum einen hat sich herausgestellt, dass dieser Begriff nie verwandet wurde, zum anderen sollte eine Abfrage der Herkunft zur Ermittlungsarbeit gehören, um entsprechend präventiv arbeiten zu können und Fakten zu schaffen. Wer diese verschleiern will und sich hinter Begriffen wie „Rassismus“ und „Populismus“ versteckt oder gar den Rücktritt des Stuttgarter Polizeipräsidenten Franz Lutz fordert, der lebt in einer Filterblase und gefährdet somit die Sicherheit der Bürger in unserem Land! #Bernhard

Die Stuttgarter Polizei kritisiert die Berichterstattung und beharrt darauf, dass dieser Begriff nie gefallen sei, sondern sie falsch zitiert wurden. Die „Einbeziehung aller persönlichen Umstände der Tatverdächtigen“ sei bei der strafrechtlichen Aufarbeitung gängige Praxis, zumal es sich bei dem überwiegenden Teil um Jugendliche mit Migrationshintergrund handele. Ich finde, dass daran nichts auszusetzen ist, denn um diese schlimmen Vorfälle aufzuklären, die ja nicht von der vielzitierten „Party- und Eventszene“ der Stadt ausgeübt wurden, muss man wissen, mit welchen Tätern man es zu tun hat. Dass die Linken, Grünen und SPD daran kein Interesse haben, ist klar, denn das passt nicht zum rosaroten Bild von gelungener Integration.

Hintergrund: Die Stuttgarter Polizei weist weiter darauf hin, dass es insbesondere bei Jugendlichen wichtig sei, Präventionsarbeit zu leisten. Um diese „auch längerfristig gewährleisten zu können, bedarf es maßgeschneiderter Konzepte, welche die persönlichen Lebensumstände, wie auch einen potenziellen Migrationshintergrund, miteinbeziehen“. Deshalb werde die Polizei wie bereits in der Vergangenheit in Einzelfällen entsprechende Anfragen an die Standesämter stellen.

https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2020/stammbaumforschung-polizei-stuttgart-weist-vorwuerfe-zurueck/

https://www.rnd.de/politik/stuttgart-stadt-und-polizei-kritisieren-berichterstattung-wort-stammbaumforschung-nie-gefallen-Q3WPMWSQZWBZPLFMTRQ3IVP2MQ.html

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.nach-krawalle-in-stuttgart-bundesregierung-lehnt-begriff-stammbaumforschung-ab.f5061b97-0dc9-452e-b2fd-1532d7a6bb06.html


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