Heute berichtet die Bild-Zeitung wieder von einer missglückten Abschiebung. Diesmal eines abgelehnten Asylbewerbers von der Elfenbeinküste. Zu dritt hätten vier Polizisten versucht, den 21-jährigen in die Lufthansa-Maschine zu bekommen. Umsonst. Die Maschine hob ohne ihn ab.

Wir erinnern uns: Vor wenigen Tagen ist die 21-jährige Cynthia aus Worms vom 22-jährigen Ahmed T., einem Tunesier, brutal ermordet worden. Wie so viele reiste er als Armutsmigrant illegal nach Deutschland, lebte von unseren Steuergeldern unter drei Identitäten, wurde straffällig und entzog sich dann immer wieder der Abschiebung.

Traurige Nachrichten wie diese lesen wir seit 2015 leider öfter.

Der Wormser Oberbürgermeister Michael Kissel von der SPD hingegen hatte nichts Besseres zu tun als davor zu warnen, dass dieses „Geschehen“ (ich nenne es Mord!) „mit dem gebotenen Respekt und politischen Augenmaß behandelt“ und nicht politisch „von rechtsextremen oder rechtspopulistischen Kräften für ihre Zwecke missbraucht“ wird.

Dieser Fall ähnelt dem der 15-jährigen Mia in Kandel, wo ihr afghanischer Freund nach dem Mord sogar nach dem Jugendstrafrecht verurteilt wird, obgleich er älter ist. Es wurde wieder Milde für einen „Schutzbedürftigen“ walten gelassen. Ob er danach abgeschoben wird, glaube ich nicht. Denn in Afghanistan wäre ihm die Sicherheitslage ja nicht zuzumuten.

Aber diese Täter sind uns zuzumuten? Männer aus einem Kulturkreis, in dem Frauen unterdrückt werden. Das macht mich nur noch sprachlos. Der gesunde Menschenverstand scheint völlig zu versagen. Denn wenn Abschiebungen von abgelehnten sogenannten Asylbewerbern auch wirklich durchgeführt werden, dann würde Cynthia noch leben.

Daher begrüße ich die asylpolitische Forderung der deutschen Polizeigewerkschaft, um die Ineffizienz der Abschiebpraxis schnellstmöglich zu beenden!

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