Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ich höre schon länger nicht mehr den Deutschlandfunk. Doch auch viele andere Medien sind in fester Hand eines parteiischen Journalismus, von kompetenter Recherche und Meinungsvielfalt oft keine Spur. Und sie werden vor allem immer mehr zum Sprachrohr einer Partei, die in letzter Zeit mit ihren irren Vorschlägen wie Enteignungen – natürlich zugunsten des Gemeinwohls – CO2-Steuer, Kohleausstieg, Diesel-Fahrverbote etc. von sich reden machte: den Grünen. Allen voran ihr Chef Robert Habeck.

Wir finanzieren mit unseren Steuern – bzw. GEZ-Zwangsgebühren – Staatssender und somit auch einen Trend, der oft an den Stil der „Aktuellen Kamera“ in der DDR erinnert. Die Berichterstattung lässt immer wieder eine schwere Schlagseite erkennen, vor allem in Richtung grüner Propaganda, deren Ziele doch wirklich niemand mit Verstand wollen kann! Somit aber kein Wunder, dass sich diese Partei im Umfragehoch sonnt! Denn eine andere Meinung kommt ja gar kaum noch zu Wort. Selbst private Medien wie die „Bild“ passen sich diesem Mainstream viel zu oft an.

Wenn neutral berichtet werden würde, wenn auch die größte Oppositionspartei im Bundestag, die wir ja nun mal sind, in den wichtigen meinungsbildenden Sendungen vorkommen würden, dann sähe das anders aus. Denn wer kann die irren Forderungen der Grünen eigentlich unterschreiben? Aber gerade die öffentlich-rechtlichen Medien sorgen mit ihrer disproportionalen Repräsentanz grüner Themen für einen gedanklichen Mainstream. Das ist, das weiß jeder Journalist, kein wirklicher Journalismus. Journalismus lebt von Meinungsvielfalt, aber dieser ist gefährdet. Medien kreieren stattdessen eine mediale Wirklichkeit, die mit der realen Wirklichkeit oft wenig zu tun hat.

Das ist Besorgnis erregend. Denn objektive und kritische Berichterstattung, das ist Journalismus! Die „vierte Gewalt“ in diesem Land muss wieder zu ihren handwerklichen Standards und einer ausgeglichenen Berichterstattung zurückfinden!