„Prof. Lüdecke bestätigt, die jetzt vorgeschlagenen CO2-Normen für schwere Nutzfahrzeuge sind technisch nicht notwendig, global betrachtet wirkungslos und volkswirtschaftlich schädigend. In jedem Fall ist die Maßnahme nicht verhältnismäßig.“, so Marc Bernhard, Sprecher der AfD-Landesgruppe Baden-Württemberg im Bundestag.

Bernhard, Mitglied im Umweltausschuss: „Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke lehnt die jetzt vorgeschlagenen CO2-Normen für schwere Nutzfahrzeuge ab und bestätigt die Position der AfD-Fraktion.

Technisch-physikalische Gesetze setzten dem politischen Willen Grenzen, energiepolitische Wunschvorstellungen der Regierung werden früher oder später unerbittlich von der Realität eingeholt. Das CO2 aus dem Motor entspricht exakt dem Treibstoffverbrauch. Der Treibstoffverbrauch von Motoren wurde über die Jahrzehnte bis an die Grenzen des Möglichen verringert. Von der Regierung wird der Eindruck erweckt, weitere Einsparungen des Treibstoffverbrauchs sind möglich. Zu dieser Illusion gehört ebenfalls, Elektroantriebe als emissionsfrei zu bezeichnen, dabei wird die CO2-Erzeugung nur verlagert.

Die CO2-Normen für schwere Nutzfahrzeuge schaden unserer Volkswirtschaft. Die Folgen sind Untermotorisierung schwerer Nutzfahrzeuge und Verkehrsverhinderungen. Das Verkehrsproblem kann mit wesentlich intelligenteren Konzepten gelöst werden als mit der Abschaffung des Verbrennungsmotors und damit unserer wichtigsten Industrie.

Der vom Menschen verursachte Klimawandel ist wissenschaftlich zumindest umstritten. Niemand streitet den immerwährenden Klimawandel seit die Erde besteht ab. Der Schutz des Klimas und damit des Wetters ist aber unmöglich. Es gibt keinen wissenschaftlichen Nachweis für einen menschgemachten Klimawandel.

Deutschland hat nur etwa 2 Prozent Anteil an den weltweiten CO2-Emissionen. Die größten Verursacher von CO2-Emissionen – China, USA und Russland – denken gar nicht daran, ihre Industrien durch CO2-Einsparungen fahrlässig zu schädigen. Das CO2 aus der Atmung von 80 Millionen Deutschen entspricht der Hälfte des CO2 aus dem Güterstraßenverkehr. Der ganze Hype über Klimaschutz ist völlig unnötig.

Wir müssen von politischen Wunschvorstellungen wieder zu vernunftbasierter Bewertung von Technik zurückkehren. Wenn der Nutzen null ist und der Aufwand groß, dann ist so eine Maßnahme nicht verhältnismäßig, sie kann religiös sein, sie kann ideologisch sein, aber rational ist sie verrückt.“