Was in unserem bunten Land der Hypermoral in wenigen Sekunden mit der Rassismuskeule vom Tisch gefegt wird, ist in anderen Ländern nicht nur seit über 52 Jahren gelebte Praxis, es wird sogar von der OECD als Modell-Regelung herangezogen! Wenn Herr Liebig von der OECD nun darauf hinweist, dass „Deutschland in vielen Bereichen von Kanada lernen kann“,  sei daran erinnert, dass wir von der AfD seit den ersten Tagen der Partei auf Kanada als Modell verweisen und dafür als „Ausgrenzer“ und „Rassisten“ stigmatisiert werden. In unserem Grundsatz-Programm (auf Seite 115) heißt es: „Kanada und Australien sind uns Vorbilder darin, wie Einwanderungsländer eine gesellschafts-,sozial- und arbeitsmarktverträgliche Einwanderung regeln. Der deutsche „Sonderweg“ hingegen führt bisher fast ausschließlich zu einer Einwanderung in die Sozialsysteme und den Niedriglohnsektor, anstatt in den qualifizierten Arbeitsmarkt.“ Und daran halten wir bis heute fest!

Herr  Liebig bestätigt nun, dass „vielen Migranten tiefer gehende Qualifikationen fehlen.“ Der Fachkräftemangel, sofern in gewissen Branchen vorhanden, bleibt damit eben ungelöst. Auch gebe es im kanadischen Punktesystem eine Kopplung der Kriterien Arbeitserfahrung und Sprache. Somit ist gewährleistet, dass die qualifizierten Einwanderer ihren Beruf im neuen Land auch anwenden können und nicht an der Sprache scheitern.

„Wer halb Kalkutta aufnimmt, rettet nicht Kalkutta, sondern der wir selbst Kalkutta.“, wusste schon Peter Scholl-Latour. Wir haben aber den Anspruch eine leistungsfähige, innovative und erfolgreiche Industrienation zu sein. Wer einen Sozialstaat haben will, muss auch eine starke Wirtschaft haben. Und wer eine starke Wirtschaft haben will, braucht schlaue Köpfe im Land. Dass diese Binsenweisheit in Berlin noch nicht mehrheitsfähig ist,  wundert mit Blick auf die Lebensläufe oder Plagiatsaffären vieler Abgeordneter der Altparteien wenig. Aber schön, dass es wenigstens die OECD eingesehen hat. Kanada kann es, Australien kann es und wir wollen es auch! #Bernhard!

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