Nord Stream 2 öffnen und Energiepreisexplosion stoppen

Die Bundesregierung hat ab 1. Oktober eine Gasumlage in Höhe von 2,4 Cent je Kilowattstunde beschlossen. Hierzu teilt der AfD-Bundestagsabgeordnete Marc Bernhard, Mitglied im Ausschuss für Klimaschutz und Energie, mit:

„Um eine sichere und bezahlbare Energieversorgung der Privathaushalte und Wirtschaft zu erreichen, muss Nord Stream 2 geöffnet und zudem unsere Energieversorgung über Kernkraft stabilisiert werden.

Nach der bisherigen Explosion der Gaspreise bedeutet die neue Gasumlage für 21 Millionen Privathaushalte zusätzliche Kosten allein für Gas von circa 40 Prozent. Damit wird für die Hälfte der deutschen Bevölkerung Heizen, Kochen und Duschen zum Luxusgut.

Statt Ursachenbekämpfung versucht sich die Bundesregierung nun in sozialistischer Planwirtschaft, um die selbstverursachte Energiepreisexplosion für die Bevölkerung zu deckeln. Dieser Versuch einer Symptombekämpfung verteuert Energie in Deutschland weiter.

Dabei wäre es doch so einfach: Nord Stream 2 öffnen. Das befürworten laut Forsa bereits 66 Prozent der Deutschen. Der Mehrheit unserer Bevölkerung ist es egal, ob unser Gasimport aus Russland über die Leitung Nord Stream 1 oder 2 erfolgt. Durch die Öffnung der zweiten Leitung würden die Gaspreise und damit auch die Einnahmen Russlands sinken. Zur Lösung trägt auch die Laufzeitverlängerung für unsere sechs Kernkraftwerke bei, deren nachhaltige Leistung allein 30 Prozent der Gasimporte aus Russland ersetzen kann. Um wieder einen ausgewogenen Energiemix für den Industriestandort Deutschland zu erreichen, muss die ‚Energiewende‘ sofort auf den Prüfstand.“

Marc Bernhard ist Mitglied im Ausschuss für Klimaschutz und Energie sowie Baupolitischer Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion.