Wer meine Posts regelmäßig liest kennt meine Meinung: Die Diesel-Fahrverbote in deutschen Innenstädten wie Stuttgart, Hamburg oder Berlin sind politisch motiviert, und der Diesel-Grenzwert von 40 Mikrogramm Stickoxid (NOX) pro Kubikmeter Luft ein willkürlich festgelegter Wert. Aber auf dessen Grundlage überzieht die Deutsche Umwelthilfe (DUH) immer mehr Städte und Gemeinden mit Diesel-Fahrverbotsklagen, vorgeblich im Namen des Umweltschutzes.

Im aktuellen „Focus“ können wir jetzt lesen, dass Städte mit alten Dieseln nicht die schlechteste Luft haben, was den Machenschaften des obskuren Vereins Lügen straft. Denn angeblich sollen ja vor allem alte Diesel-Autos an den erhöhten Stickoxid-Werten in den Städten schuld sein, vor allem PKW der Abgasnormen Euro 4 und Euro 5. Ältere gibt es sowieso kaum noch, da sie schon seit vielen Jahren nicht mehr in den in vielen Orten bestehenden Umweltzonen fahren dürfen. Was das bedeutet? Das strategische Ziel des politischen Lobbyvereins DUH ist es, die deutsche Automobilindustrie zu zerstören und damit Millionen von Arbeitsplätzen! Wir fordern schon lange, dass der DUH endlich die Gemeinnützigkeit entzogen wird!

Laut Focus wurden jetzt die Daten von 2018 des Umweltbundesamtes (UBA) zu den NOX-Jahresmittelwerten in den deutschen Städten und die Daten des Center Automotive Research (CAR) der Uni Duisburg-Essen zum Fahrzeugbestand in den 50 größten deutschen Städten miteinander verglichen. Das Ergebnis überraschte: Städte mit vergleichsweise vielen Euro 1 bis Euro 5 Diesel-Pkw weisen niedrigere Stickoxid-Werte auf als Städte, in denen eher weniger Diesel-Fahrzeuge unterwegs sind. Das extremste Beispiel war Stuttgart. Dort wurde 2018 am Neckartor bundesweit der höchste Stickoxid-Wert gemessen (71 Mikrogramm pro Kubikmeter) – wobei die Mess-Standorte bewusst so gewählt wurden, um Höchstwerte zu erzielen! – aber nur rund 16 Prozent der Autos sind Diesel-Fahrzeuge. In Münster hingegen sind mehr Alt-Dieselfahrzeuge auf den Straßen unterwegs (21,7 Prozent), dennoch bleiben die NOx-Werte unter dem Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter (35 Mikrogramm). 

Das scheint zu bestätigen, was Experten und auch ich schon lange sagten: Diesel-Fahrverbote haben keinen wesentlichen Einfluss auf die Emissionsminderung in deutschen Innenstädten, aber sie haben langwährende Auswirkungen auf unsere Automobilindustrie! 

Außerdem fordern wir seit über einem Jahr, dass der willkürlich festgesetzte Grenzwert von 40 Mikrogramm erstmalig wissenschaftlich überprüft wird, denn selbst in Kalifornien mit den strengsten Umweltvorschriften der Welt gelten 100 Mikrogramm. Aber alle unsere Anträge dazu wurden durch alle Fraktionen abgelehnt. Hätten sie unserem Antrag vor einem Jahr zugestimmt, hätten wir heute schon die Ergebnisse der wissenschaftlichen Überprüfung und in Städten wie Stuttgart könnten Fahrverbote vermieden werden! #Bernhard

https://www.focus.de/auto/news/abgas-skandal/fahrverbote-und-ihr-wahrer-zweck-die-legende-vom-boesen-diesel-geraet-ins-wanken_id_11069398.html

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