Seit Dienstag bin ich noch bis zum 9. März mit der Deutsch-Pazifischen Parlamentariergruppe in Gesprächen in Papua Neuguinea und Neuseeland. Unsere Delegationsreise dient dabei primär dem bilateralen parlamentarischen Austausch, wobei wir natürlich auch an einem umfangreichen Programm zum besseren Kennenlernen beider Länder teilnehmen werden.

Schwerpunktthemen in beiden Ländern sind deren politische und wirtschaftliche Beziehungen zu Deutschland und Fragen der Gesundheits-, Bildungs- und Umwelt- bzw. Klimaschutzpolitik. Darüber hinaus wird es auf verschiedenen Ebenen Gespräche in den Bereichen Migration und Integration, Energieeffizienz und Forschungszusammenarbeit geben.

Die deutsche Kolonialzeit ist in Papua Neuguinea in positiver Erinnerung, betonte Außenminister Hon. Rimbink Pato in einem Gespräch. Er unterstrich dabei den Wunsch nach einer Verbesserung der bilateralen Zusammenarbeit mit Deutschland, auch wie er betonte aufgrund der positiven Erfahrung mit den deutschen Missionaren und der Zeit des deutschen Schutzgebietes.

In Papua Neuguinea wird es insbesondere um eine erste Aufnahme parlamentarischer und zivilgesellschaftlicher Kontakte gehen. Ferner sollen im Rahmen eines Projektbesuches gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) Möglichkeiten einer künftigen Entwicklungszusammenarbeit erörtert werden.

In Neuseeland steht der Austausch mit Abgeordneten aller im Parlament vertretenden Parteien und lokalen Politikern auf dem Programm. Themen dort sind neben den bilateralen Wirtschaftsbeziehungen die deutschneuseeländische Forschungszusammenarbeit, Auswirkungen des BREXIT und Perspektiven einer klimaschutzorientierten Landwirtschaft.