Die altbekannte Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun, aber andere Ergebnisse zu erwarten. Es braucht nicht das Denkvermögen eines Albert Einsteins um genau diesen Zusammenhang zu verstehen, dennoch ködern die Linksgrünen Ihre Wähler immer wieder den gleichen verlogenen Heilversprechen. Der Mietendeckel aka Mietpreisbreimse, ein 1936 schon gescheitertes Relikt der Nationalsozialisten, wird den Bürgern immer wieder als Allheilmittel untergeschoben. Und wenn man nach nur wenigen Monaten merkt, dass sich das Problem verschärft hat, legt man einfach noch mal eine Schippe vom gleichen Gift drauf, statt den ideologischen Irrweg zu beenden. 

Wer nicht Kevin Kühnert heißt und das einmal eins der Wirtschaft kennt, der weiß: Wenn Einnahmen wegfallen, kann weniger investiert werden. Jetzt warnte der Verband der Berlin-Brandenburgischen Wohnungsunternehmen (BBU) davor, dass rund 12.000 Wohnungen, die durch seine Mitgliedsunternehmen geplant waren, aufgrund des Mietendeckels nicht gebaut würden. BBU-Chefin Maren Kern appellierte daher an das Berliner Abgeordnetenhaus, den Mietendeckel fallen zu lassen. Oder zumindest gemeinwohlorientierte Wohnungsunternehmen davon auszunehmen. Erhielt aber eine klare Absage von der linken Bausenatorin Katrin Lompscher, Initiatorin des Mietendeckels. Sachverstand ist klar kommunistischer Ideologie gewichen! Der Mietendeckel ruiniert den Wohnungsbau! Und sorgt für Sanierungs- und Modernisierungsrückstau! 

Der Mietendeckel hat auch in der DDR nicht funktioniert. Nach sozialistischer Manier wollte die Berliner Linke auch jegliche Kritik an ihrem Mietendeckel unterbinden, und den (BBU) dazu auf, seine „Kampagne“ gegen das Volksbegehren „Deutsche Wohnen & Co enteignen“ sowie den von ihnen beschlossenen Mietendeckel aufzugeben.

Aber der lässt sich glücklicherweise keinen Maulkorb verpassen, im Gegenteil. Er informierte jetzt darüber, dass durch den Mietendeckel über fünf Jahre mit Einnahmeverlusten von rund einer Milliarde Euro zu rechnen sei. Der wirtschaftliche Schaden für die Region sei noch größer, denn ein Euro Eigenkapital finanziere fünf Euro Investitionen – der Schaden belaufe sich daher sogar auf 5,5 Milliarden Euro!!! 

Hintergrund: Mit dem radikalen Mietendeckel will Rot-Rot-Grün in Berlin die Mieten für 1,5 Millionen vor 2014 gebaute Wohnungen fünf Jahre lang auf dem Stand von Mitte 2019 einfrieren. Für Neuvermietungen sollen je nach Ausstattung und Alter der Wohnung Obergrenzen festgelegt werden. Nicht nur das: Wenn die Obergrenzen mehr als 20 Prozent überschritten seien, solle auch die Senkung von Bestandsmieten möglich sein. Das sei aber erst neun Monate nach dem 1. Quartal 2020 möglich, wenn das Gesetz in Kraft treten soll. 

https://www.morgenpost.de/berlin/article227874859/Mietendeckel-5-5-Milliarden-Euro-weniger-Investitionen.html