Die Corona-Krise hält uns alle in Atem, und das hat ja auch seine guten Gründe, nur müssen wir immer unsere Anliegen im Auge behalten. Diese Krise ist vielleicht auch für einige eine willkommene Ablenkung von dem Problem an der griechisch-türkischen Grenze. Denn trotz der rasanten Verbreitung des Coronavirus werden Asylbewerber an den EU-Außengrenzen nicht zurückgewiesen und Innenminister Horst Seehofer hält an seiner Zusage fest, insgesamt 1.600 sogenannte Flüchtlinge aus griechischen Lagern zu uns zu bringen. Ein Irrsinn! Dass es nicht dabei bleiben wird, ist klar. Die AfD-Fraktion hat dazu letzte Woche einen Antrag in den Bundestag eingebracht mit dem Titel „Grenzen sichern”(Drucksache 19/17780). Wir fordern darin u.a. die Regierung auf, keinerlei Versuche illegaler Einreisen über die Bundesgrenze mehr zuzulassen, um illegale Migranten von der Fortsetzung ihrer Reise nach Deutschland abzuschrecken.

Die deutschen Bürger sollen mit angeblich minderjährigen Kriegsflüchtlingen moralisch unter Druck gesetzt werden, um das Geschäftsmodell der Schlepperindustrie am Laufen zu halten. Denn von der illegalen Einschleusung von Migranten nach Deutschland profitieren, das sollte man nicht vergessen, viele Organisationen, die bezahlt von unseren Steuergeldern, exklusiv für die Rundumversorgung dieser Migranten tätig sind!

Daher: Wir müssen unsere Grenzen schützen, nicht nur die EU-Außengrenzen, sondern auch unsere nationalen Grenzen. Und Griechenland unsere volle Unterstützung zusagen, statt dem Land in den Rücken zu fallen, indem wir wieder Migranten aufnehmen und somit das Signal aussenden, dass sich illegale Einwanderung auszahlt!

Ich empfehle Ihnen zu dem Thema den sehr lesenswerten Artikel von Herbert Kickl, ehem. Bundesminister für Inneres (FPÖ) in Österreich unter dem treffenden Titel: „No Way statt freie Fahrt!“. Er fordert darin u.a. eine Allianz der Vernünftigen statt einer Koalition der Willigen, und dieser Forderung schließe ich mich aus vollem Herzen an!

https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2020/no-way-statt-freie-fahrt/