Warme Winter, nasse kalte Sommer: Die Variabilität des Wetters ist normal. Es gibt trockene warme Sommer oder nasse kühle Sommer. Es gibt kalte trockene Winter oder schneereiche Winter. Und es gibt nasse milde Winter.

Aber die Politik hat den Klimawandel zu einer menschgemachten Klimakatastrophe hochstilisiert. Dass CO2 wirklich dem Klima schadet, ist in der Fachwelt hoch umstritten.

Demnächst wird die Bundesregierung den Klimaschutzbericht 2018 in den Ausschüssen und auch im Plenum beraten. Dieses 99 Seiten umfassende Dokument des Scheiterns des gesunden Menschenverstandes beschreibt detailliert, wie Deutschland wieder zurück ins Mittelalter befördert werden soll.

Die auf diesen Maßnahmen beruhende sogenannte Energiewende belastet den Bürger und die Wirtschaft extrem, und es ist die Situation eingetreten, dass die gegenwärtige Klimapolitik gefährlicher ist, als es ein Klimawandel je sein könnte.

Das Klima wandelt sich, solange die Erde existiert. Seit die Erde eine Atmosphäre hat, gibt es Kalt- und Warmzeiten.

Weil dieses Thema leider so traurig ist, im Folgenden etwas zur Aufheiterung. Und da dieser Bericht ohne jegliche politische und wirtschaftliche Ideologie aufgezeichnet wurde, ist er umso glaubhafter.

Schon der Dichter Johann Peter Hebel (1760-1826), bekannt durch seine Kalendergeschichten, wusste von warmenWintern zu berichten:

„Der warme Winter von dem Jahr 1806 auf das Jahr 1807 hat viel Verwunderung erregt, und den armen Leuten wohlgetan; und der und jener, der jetzt noch fröhlich in den Knabenschuhen herumspringt, wird in sechzig Jahren einmal als alter Mann auf den Ofenbank sitzen, und seinen Enkeln erzählen, dass er auch einmal gewesen sei, wie sie, und dass man Anno 6, als der Franzos in Polen war, zwischen Weihnacht und Neujahr Erdbeeren gegessen und Veielein gebrochen habe. Solche Zeiten sind selten, aber nicht unerhört, und man zählt in den alten Chroniken seit 700 Jahren 28 dergleichen Jahrgänge.

Im Jahr 1289, wo man von uns noch nichts wusste, war es so warm, dass die Jungfrauen um Weihnacht und am Dreikönigtag Kränze von Veilchen, Kornblumen und andern trugen. Im Jahr 1420 war der Winter und das Frühjahr so gelind, dass im März die Bäume schon verblüheten. Im April hatte man schon zeitige Kirschen, und der Weinstock blühte. Im Mai gab es schon ziemliche Traubenbeerlein. Davon konnten wir im Frühjahr 1807 nichts rühmen.

Im Winter 1538 konnten sich auch die Mädchen und Knaben im Grünen küssen, wenn’s nur mit Ehren geschehen ist; denn die Wärme war so außerordentlich, dass um Weihnacht alle Blumen blühten. Im ersten Monat des Jahrs 1572 schlugen die Bäume aus, und im Februar brüteten die Vögel.

Im Jahr 1585 stand am Ostertag das Korn in den Ähren. Im Jahr 1617 und 1659 waren schon im Jänner die Lerchen und die Trosteln lustig. Im Jahr 1722 hörte man im Jänner schon wieder auf, die Stuben einzuheizen. Der letzte, ungewöhnlich warme Winter, war im Jahr 1748. Summa, es ist besser, wenn am St. Stephanstag die Bäume treiben, als wenn am St. Johannistag Eiszapfen daran hängen.“