Auch Daimlers Anteilseigner mussten heute realisieren, dass es “kräftig unter der Decke brodelt“ und das weit mehr als bereits im Vorfeld angekündigt. Nach einem Fünfjahrestief schlägt der Aktienkurs bald da auf, wo er in der Krise 2007 schon einmal war. Wenn Daimler hustet, dann hat der Schwabe eine Grippe. Und wenn Deutschlands Lokomotiven in den Geberländern mal so richtig schwächeln, haben die Nehmerländer auch nichts mehr zu lachen. Unser Deutschland, in dem angeblich „alle so gut und gerne Leben“ verliert täglich ein Stück von seiner künstlichen Hochglanzfassade.

Es ist allerhöchste Zeit endlich zu reagieren und eine vernünftige Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik mit bodenständigen und zukunftsweisenden Weichenstellungen auf den Weg zu bringen, statt Ideologien und heilig deklarierten Ideologen zu huldigen.

Dass die überhastete und überteuerte „Energiewende“ und CO2-Hysterie unserem Land an vielen Stellen schadet, wollte kaum jemand vom Altparteienkartell wahrhaben. Wöchentlich, fast täglich sehen wir nun Schadensmeldungen: Auftragseinbrüche, „strukturwandelbedingte“ Stellenstreichungen und fadenscheinige Durchhalteparolen!

Wenn wir in Zukunft gute Arbeitsplätze in Deutschland haben wollen, die Produkte herstellen, die am Markt auch nachgefragt werden, dann müssen wir unsere Gesellschaftspolitik, inklusive Bildungs- und Zuwanderung, so gestalten, dass wir auch exzellente Produkte herstellen können. Genauso die sozialen Kosten und Spannungen dürfen nicht aus dem Ruder laufen, denn sonst werden auch unsere Unternehmen den eigenen Standort vermehrt hinterfragen, wie es der Volvo-Chef Samuelsson in Schweden macht und offen mit Abwanderung droht. Mit Bezug auf die Clan-Kriminalität in Göteborg meinte er: Wir bauen Autos und lösen nicht etwa die Probleme anderer Leute! Genau das sollte unser Focus bleiben! #Bernhard