Dieser Vorschlag des Vorsitzenden des NRW-Landesintegrationsrats, Tayfun Keltek, hat einen bitteren Beigeschmack: Er fordert, dass die Grundschüler statt Englisch mehr Türkisch, Polnisch oder Russisch lernen sollen. Seine Begründung: Das entspreche dem Migrationshintergrund der Kinder eher als Englisch.

Wenn schon der Vorsitzende eines Landesintegrationsrats solche sinnlosen Vorschläge unterbreitet, wie soll denn da Integration funktionieren? Ich erinnere daran, dass immer weniger Kinder die deutsche Sprache beherrschen, da es immer mehr Kinder mit Migrationshintergrund gibt. Vielleicht hätte Herr Keltek statt Türkischunterricht mehr und intensiveren Deutschunterricht fordern sollen. Das wäre ein Schritt in die richtige Richtung gewesen!

Glücklicherweise sprach sich die Schulministerin von Nordrhein-Westfalen, Yvonne Gebauer, gegen die Idee von Herrn Keltek aus!