Die von der Grünen Katrin Göring-Eckardt als Prophetin bezeichnete 16-jährige Greta Thunberg hat jetzt verkündet, dass sie Kernenergie befürwortet. Mit Einschränkungen, aber immerhin. Auf ihrer offiziellen Facebook-Seite schrieb die Initiatorin der „Fridays for Future“-Bewegung vor ein paar Tagen, dass sie persönlich gegen Kernenergie sei, dass diese jedoch nach Angaben des Weltklimarats IPCC einen kleinen Teil einer neuen großen kohlenstofffreien Energielösung sein könne, insbesondere in Gegenden, die nicht vollständig durch erneuerbare Energien versorgt werden können.

Diese Aussage ist endlich einmal ein Schritt in die richtige Richtung! Auch wenn Greta Thunberg einschränkt und ihrem Post hinzufügte, dass sie persönlich gegen Kernenergie sei und sie diese für extrem gefährlich und viel zu teuer halte. Immerhin stellt sie richtig klar, dass es ganz ohne Kernenergie auch zukünftig nicht gehen kann. Ich erinnere dabei an Gefahr von flächendeckenden Blackouts.

Da wird sich die grüne Klimabewegung eine andere Ikone suchen müssen, schätze ich! In meinen Augen werden die Kinder- und Jugendlichen, die für den Klimaschutz auf die Straße gehen, für politische Zwecke missbraucht. Greta ist für den Friedensnobelpreis nominiert worden, ihr soll in der kommenden Woche in Berlin die Goldene Kamera verliehen werden – sie ist zur Ikone einer ganzen Bewegung von jungen Leuten geworden.

Jetzt gibt es ein Sandkorn in der PR-Maschine. Zeit, am Freitag wieder die Schulbank zu drücken!

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