Es auf das Cover des US-Magazins „Time“ zu schaffen, ist eine besondere Leistung. Nach Merkel, Trump oder Malala Yousafzai ziert jetzt die 16jährige Schwedin und selbsterklärte Klima-Aktivistin Greta Thunberg die aktuelle Ausgabe. Interessant schon die Bildsprache: Greta wird in dieser gemäldeartigen Aufnahme – in einem langen grünen Kleid sitzt sie in einem Säulengang und wendet ihren Blick dem Betrachter zu – als Ikone dargestellt und mythologisiert.

Ich erinnere mich an den Berliner Bischof Heiner Koch, der sie mit Jesus Christus verglich. Greta als Prophetin der neuen angesagten Öko-Religion. Meine Frage: Wer inszeniert eigentlich diese Propaganda-Maschinerie? Wer soll die Geschichte des „einfachen Schulmädchens“ noch glauben? Die „Time“-Reporterin begleitet Greta in ihrem Alltag – wie ich lese, hat sie auch noch Zeit, die Schule zu besuchen – und versucht, ein normales Bild zu zeichnen. Aber wie überzeugend ist dieser Artikel im „Time“-Magazin? Meine Fragen sind: Welche politischen Absichten stecken dahinter? Denn es wird eine Art religiöse Bewegung aufgebaut vor dem scheinbaren Hintergrund des Gutmenschentums. Und wer finanziert diese ideologischen Kampagnen?

Wir stehen an der Schwelle, an der wir uns fragen müssen, ob wir uns durch diese Ökologie-Bewegung zurück in das Mittelalter katapultieren lassen möchten oder in der Moderne bleiben wollen.

Ich sage: Ja zu Technologie. Ja zum Diesel! Ja zum Leben!

Und: Nein zu Klimakult.

http://time.com/collection/next-generation-leaders/