Dass der öffentlich-rechtliche „Staatsfunk“ nur selektiv berichtet, ist keine Neuigkeit. Dass er sich dann zu hochnotpeinlichen Stellungnahmen genötigt sieht, zeugt zumindest davon, dass der öffentliche Gegendruck allmählich steigt und sich die Bürger nicht mehr jede mediale Vertuschungs-Strategie gefallen lassen. Den Schwertmörder von Stuttgart als „regionale Bedeutung“ zu herabzustufen ist schon ein Meisterstück der Hofberichterstatter. Der Deutschlandfunk wolle nur dann berichten, wenn das Thema von bundesweiter und gesamtgesellschaftlicher Bedeutung sei. Als wäre es für die Bürger in Berlin, Hamburg oder Köln von geringer Relevanz zu wissen, dass in Stuttgart Menschen zweifelhafter Identität und Herkunft auf offener Straße mit dem Schwert andere Menschen kaltblütig abschlachten.

Selbst der Innenminister hat die Sicherheit in diesem Land gerade zur Chefsache erklärt, zumindest als Lippenbekenntnis. Denn das Sicherheitsgefühl der Deutschen hat enorm abgenommen angesichts der Zunahme von brutalen Gewalttaten hierzulande. Dass es einen direkten Zusammenhang zwischen der Migrationspolitik und Zunahme von Kriminalität gibt, steht außerfrage.

Internationale Medien wie z.B. die „Washington Post“, „New York Times“ oder „Daily Mail“ in Großbritannien sehen das alles „komischer Weise“ nicht nur als regionale Nebensächlichkeit und berichteten sehr ausführlich darüber.

Es gleicht einer Art Zensur, die wir aus diversen Diktaturen dieser Welt kennen. Jetzt wird sogar darüber diskutiert, die Verbreitung von „Medien, die grausame oder unmenschliche Gewalttätigkeiten gegen Menschen zeigen“, zu verbieten. Natürlich sind diese Bilder grausam. Aber die Wahrheit ist oft hart und Gegensteuern lässt sich nur, wenn wir die nackte Wahrheit erkennen und uns deren annehmen. Wenn wir weiterhin die Berichterstattung einschränken, dann enden wir da, wo wir uns in vielen anderen Gesichtspunkten schon hinbewegen: In der DDR 2.0.

Der „Staatsfunk“ endet seine Stellungnahme übrigens mit folgender Empfehlung:

„Zahlreiche Medien berichteten über die Tat von Stuttgart, insbesondere lokale und regionale. Das finden wir angemessen. Diese Berichte sind im Internet und in den sozialen Medien für jedermann verfügbar.“

Da hat sich der Deutschlandfunk selbst als überflüssig deklariert und folgerichtig freuen wir uns auf die Abschaffung der GEZ-Gebühr und die dringend ausstehende Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.

https://www.deutschlandfunk.de/in-eigener-sache-warum-wir-nicht-ueber-den-stuttgarter.1939.de.html?drn:news_id=1033981