Seit Jahresbeginn gilt in Stuttgart das bundesweit erste großflächige Diesel-Fahrverbot für Fahrzeuge der Abgasnorm 4 und schlechter. Damit dürfen diese Fahrzeuge nicht mehr in die Umweltzone fahren. Immerhin 72.000 Autos aus der Stadt und dem Umland sollen davon betroffen sein! Anwohnern wird eine Übergangsfrist bis zum 1. April gewährt. Laut Sprechern der Stadt und Polizei sind zunächst keine Kontrollen geplant, bis Ende Januar soll es bei Verstößen nur Ermahnungen geben. Aber dann wird es wird teuer! Verstöße gegen das Verbot werden künftig mit einem Bußgeld von 80 Euro geahndet – zuzüglich Gebühren und Auslagen erwartet die Fahrer dann eine Rechnung in Höhe von 108,50 Euro.

Diese Fahrverbote sind bei allem Ärgernis zudem völlig nutzlos. In Stuttgart sollen die Fahrverbote nur zu einer Absenkung der NOX-Werte um 4,6 Mikrogramm führen. Bei einem Ausgangswert von 61 also gerademal um lächerliche 7 Prozent. Zur Erinnerung: In Hamburg sind die Stickstoffdioxid-Werte seit dem Fahrverbot Anfang Juni vergangenen Jahres sogar noch gestiegen! Ohne haltbare wissenschaftliche Basis werden in rein ideologischer Verblendung Millionen von Diesel-Besitzern kalt enteignet, die Existenz von Berufspendlern und vielen kleinen Handwerksbetrieben wird gefährdet und Millionen von Arbeitsplätzen in der deutschen Automobilindustrie vernichtet!
Es ist aber schön zu hören, dass sich jetzt auch die Junge Union Stuttgart unserer Argumentation anschließt und die sinnlose Verkehrspolitik der Stadt Stuttgart scharf kritisiert!

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.stuttgart-diesel-fahrverbote-treffen-pendler-nach-ferien-ende.84fd444a-d804-4934-918c-4aef2ce92f7c.html?fbclid=IwAR34gDX5_aSiBJaU4sHCpy_8qiwZaG6ezmabESgYNuDVTajn3KPYh1iCMo0