„Deutschlands Autobranche steht ein Herbst der Hiobsbotschaften bevor“ titelte die „Welt“ kürzlich. Aus Deutschlands Schlüsselindustrie erreichen uns schon seit langem nur noch schlechte Nachrichten von Stellenstreichungen, Insolvenzen und geschlossenen Fabriken. Laut Branchenangaben wollen 50 Prozent der Unternehmen den „Rotstift“ ansetzen. Deutschlands wichtigster Industriebereich ist nicht erst durch die Corona-Rezession angeschlagen, sondern durch die jahrelange ideologiegetriebene Energie- und Klimapolitik der Regierung. Jeder zweite Arbeitsplatz wird durch die politisch erzwungene E-Mobilitätswende vernichtet. Die Dämonisierung von innovativen Verbrennungsmotoren und der forcierte Strukturwandel hin zum Elektroantrieb sind die Hauptursache für die gegenwärtige Branchenkrise. Doch statt endlich eine Kehrtwende  in der Klimapolitik einzuleiten, wird an der ökosozialistischen Groß-Agenda festgehalten und diese mit dem größenwahnsinnigen „Green Deal“ von Leyens sogar noch weiter verschärft:  Bis 2050 soll Europa der erste „CO2-neutrale“ Kontinent werden! #Bernhard

Der Automobilverband VDA warnte, dass knapp jedes fünfte Unternehmen angibt, dass die Liquididät nur noch für zwei Monate gesichert sei. Doch vom Automobilbau und von den etwa 900 Zuliefererfirmen hängt auch der deutsche Wohlstand ab. In der Branche arbeiten etwa 835.000 Menschen. Laut Presseberichten ist das Geschäft der drei großen Autokonzerne Volkswagen, Daimler und BMW im zweiten Quartal um ein Drittel (!) eingebrochen. Das entspreche dem halben Jahresumsatz der gesamten Zuliefererindustrie. Und ein Viertel bis ein Drittel der Zulieferer seien akut gefährdet. Der technologische Strukturbruch im Rahmen der Mobilitätswende und die weitere Verschärfung der Grenzwerte für den CO2-Ausstoß von Neuwagen bedeuten de facto das Ende des Verbrennungsmotors. Und das, obgleich Batterie-Autos die schmutzigste Antriebsart überhaupt sind: Wenn ein E-Auto vom Band rollt und noch keinen einzigen Kilometer gefahren ist, hat es schon so viel CO2 erzeugt wie ein Diesel nach sechs Jahren!

Die Verschärfung der utopischen Klimaziele in Zeiten von wirtschaftlichem Einbruchs und Rezession zeugt von völliger Verantwortungslosigkeit. Die Energiepreise müssen wieder auf ein wettbewerbsfähiges Niveau gebracht werden, um den Wirtschaftsstandortfaktor Deutschland international konkurrenzfähig zu machen. Alle wirtschafts- und arbeitsplatzfeindlichen Klimamaßnahmen sofort abzuschaffen: Sonst stirbt die deutsche Automobilindustrie!

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Ein-Drittel-der-Autozulieferer-akut-gefaehrdet-article22037860.html

https://www.welt.de/wirtschaft/plus215708032/Autozulieferer-Das-Sterben-der-deutschen-Autoindustrie-hat-begonnen.html