Eine regelrechte Klimahysterie vernebelt den klaren Geist in unserem Lande: Wir sollen das Weltklima retten, aber über das Wirtschaftsklima in diesem Land redet die Generation „No-Education-Fridays“ nicht. Denn das ist viel zu ernüchternd und passt nicht ins rot-grün gefärbte Weltbild. Wirtschaftliche Vernunft kann ich keiner deren Forderungen feststellen.

Bald werden die gleichen Demonstranten gegen Massenentlassungen, statt dem sogenannten Klimawandel, auf die Straße gehen. Dann heißt es nämlich „Arbeitsplatznotstand“ und nicht mehr „Klimanotstand“.

Die fetten Jahre Deutschlands sind vorbei, mittlerweile reden Volkswirte auch nicht mehr nur von einer „Konjunkturdelle“ sondern von einer „anhaltenden Schwächephase“. Insbesondere die Autoindustrie, das Rückgrat unserer Wirtschaft, wird zusehends durch die politisch eingeleitete Umstellung auf Elektromobilität zerstört und damit auch unser Wohlstand und unsere soziale Zukunft. Nicht der Markt, nicht die mangelnde Nachfrage haben diesen Einbruch verursacht, sondern die blinde ideologiegetriebene Politik und Planwirtschaft.

Während Verdi-Chef Bsirske völlig aus der Rolle kippt und seine Gewerkschafts-Mitglieder zur Teilnahme an Friday-for-Future aufstachelt, statt mit Ihnen für sichere Arbeitsplätze zu kämpfen, läuten bei einigen Zulieferern schon die Alarmglocken! Der Chef des Autozulieferers Boch, Volkmar Denner, wird in der Zeitung mit folgendem Satz zitiert: „Wenn wir bei einem Dieseleinspritzsystem zehn Mitarbeiter beschäftigen, sind es bei einem Benzinsystem drei und bei einem Elektrofahrzeug nur noch einer“. Anschaulicher kann man die brenzlige Situation kaum beschreiben. „Aus Friday-For-Future“ wird wohl „Friday-for-Jobcenter“

Um Deutschlands Schlüsselindustrie ist es schlecht bestellt. Die Pkw-Produktion sank im Juni 2019 um 24,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, in den ersten sechs Monaten 2019 ist ein Minus von 12,5 Prozent zu verzeichnen. Und schon 2018 war die Produktion bereits um 9,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Daimler, BMW und VW wollen auf E-Mobilität umsteigen (wobei die „Ökobilanz“ von Elektroautos mehr als zweifelhaft ist, siehe Link zu „Focus“), und das wird viele Arbeitsplätze kosten. Denn nur mit Fluktuation und Altersteilzeit wird sich dieses strukturelle Fiasko nicht lösen lassen.

https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/autozulieferer-bosch-chef-denner-kuendigt-job-abbau-an/24874108.html?ticket=ST-2690091-bxGrFVJNWlgicLsEyTP4-ap2

https://www.focus.de/auto/elektroauto/e-auto-batterie-viel-mehr-co2-als-gedacht_id_7246501.html