Wie sagte schon Ignazio Silone: Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird der nicht sagen: „Ich bin der Faschismus“. Nein, er wird sagen: „Ich bin der Antifaschismus.“ Wie wahr!
Wenn man links tickt, scheint man auf der sicheren Seite zu sein in dieser Gesellschaft. Da ist es auch offensichtlich okay, dass das neue Wahlplakat der SPD-Jugend, der Jusos, ganz offen zur Gewalt aufruft (siehe Bild). Oder warum bleibt der Schrei der Entrüstung aus? Die Berliner Juso-Landesvorsitzende Annika Klose erklärt auf der Facebook-Seite, dass das Bild „Interpretationsspielräume“ zulasse und Fragen aufwerfe. Es sei provokant, und das sei auch Absicht. Provokant? Das ist bloßer Hohn! Es ist nicht bloß martialisches Gehabe sondern ganz offensichtlich ein Aufruf zu Gewalt! Linksterroristische Gewalt, wie wir sie mittlerweile täglich erleben müssen.
Wer behauptet, dass die rechte Gewalt zunimmt, sollte sich die Zahlen für Berlin genauer ansehen. Laut aktuellem Verfassungsschutzbericht kommt man alleine in der Hauptstadt auf 3.140 Linksextremisten. Diese Zahl steigt seit Jahren, und es sind weit mehr als doppelt so viele wie im rechtsextremen Spektrum.
Klose behauptet, dass Gewalt für Jusos kein Mittel der politischen Auseinandersetzung sei. Ach wirklich? Ich erinnere diesbezüglich an die Umstände der Absage unserer Europawahl-Party am kommenden Sonntag. Die Vermieterin der Räumlichkeiten sowie ihre Familie wurden bedroht und mit Telefonterror drangsaliert. Ich erinnere an die Anschläge auf Autos von AfD-Mitgliedern, an tätliche Übergriffe und das Beschmutzen von Häusern. Linksextremismus hat unsere Gesellschaft unterwandert und stellt eine echte Bedrohung für unsere Demokratie dar.