Nachdem „Antifa“-Esken kürzlich eine direkte Verbindung zwischen dem Tod des US-Amerikaners George Floyd und „einem latenten Rassismus in den Reihen der Sicherheitskräfte“ hierzulande festgestellt hatte, und dafür selbst aus eigenen Reihen viel Gegenwind erntete, besuchte sie gestern die niedersächsische Polizeiakademie in Nienburg, wo sie versuchte den Schaden zu begrenzen: „Ich persönlich habe in meinem ganzen Leben nur positive Polizeierfahrungen gemacht“, sagte Esken. Ob sie wirklich denkt, dass ihr das jemand abnimmt? Unsere Polizei verdient allerhöchste Anerkennung. Ihr gehört der Rücken gestärkt, statt ihre wertvolle Arbeit ständig zu diskreditieren! #Bernhard

Weiter betonte sie, dass sie die Polizei nicht unter Generalverdacht habe stellen wollen. Interessant. Der Fall liegt scheinbar ähnlich wie bei Eskens Antifa-Twitter-Meldung: Sie habe mit Antifa eigentlich die Abkürzung für Antifaschismus gemeint. Probleme mit sprachlicher Präzision? Wohl kaum.

Wenn sie wirklich hinter der Polizei stehen würde, dann müsste sie die Ausschreitungen ihrer „Antifa“-Genossen während der Anti-Rassismus-Demo in Stuttgart am Samstag verurteilen, wo es zu massiven Angriffen auf die Polizei kam und offenbar Linksextreme am zentralen Innenstadtrevier der Polizei skandierten: „Ganz Stuttgart hasst die Polizei“. Es gibt eine große Lücke zwischen Eskens Worten und ihren Taten!

https://www.welt.de/politik/deutschland/article209409483/SPD-Chefin-Esken-rudert-mit-Rassismus-Vorwurf-gegen-Polizei-zurueck.html

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/stuttgart/polizeigewerkschaft-verurteilt-angriffe-bei-demo-stuttgart-100.html