Pressemeldung der AfD zur Kommunalwahl – 02.03.2014

Beim dritten Vortrags- und Diskussionsabend zu kommunalen Themen mit Mitgliedern und Interessenten der AfD ging es um die „Blaue Tonne“
und die „Neue Sperrmüllregelung“.

Die mehr als dreißig anwesenden Teilnehmer waren sich nach einer angeregten Diskussion einig, dass jede Neuregelung der Wertmüllentsorgung die zweiwöchentliche Leerung der roten Wertstofftonne aus hygienischen und Kapazitätsgründen weiterhin gewährleisten muss. Zudem darf Vereinen künftig nicht die Basis entzogen werden, wie bisher durch die Sammlung von Altpapier Einnahmen für gemeinnützige Zwecke zu erzielen. Die Inanspruchnahme der blauen Tonne sollte weiterhin freiwillig sein, da viele Haushalte aufgrund begrenzter Flächen, keine Möglichkeit haben, eine weitere Mülltonne aufzustellen.

Da die „Neue Sperrmüllregelung“ – individuelle Entsorgung nach terminlicher Absprache – so neu nicht ist, sondern schon einmal vor rund 10 Jahren in Karlsruhe gescheitert ist, sind die Nachteile dieser Regelung noch vielen Teilnehmern in Erinnerung geblieben. Die Gefahr, dass nette Nachbarn ihren Müll einfach dazustellen und der Auftraggeber der Sperrmüllabfuhr dann das Problem hat, nachzuweisen, dass dies nicht sein Müll ist, ist heute genauso gegeben, wie damals. Aus diesem Grund plädierte die große Mehrheit der Anwesenden für die Beibehaltung der Regelung mit zwei jährlichen Sperrmüllterminen, bei denen jeder seinen Müll auf die Straße stellen kann.