Kein Strom, kein Internet, kein Brot? Schweden zieht die Notbremse

Schweden gilt seit Jahren als Musterschüler der bargeldlosen Gesellschaft. Fast alles wird in dem Land mit Karte, Handy oder anderweitig elektronisch bezahlt. Seit heute ist jedoch ein neues Geldgesetz in Kraft, das zumindest Lebensmittelgeschäfte und Apotheken verpflichtet, auch wieder Münzen und Scheine anzunehmen.
Auslöser war unter anderem ein Cyberangriff in 2021, der rund 800 Supermärkte im ganzen Land lahmlegte. Plötzlich waren die bequemen Karten bloß noch ein Stück Plastik. Auch wegen der neuen geopolitischen Lage wird dort nun umgedacht, denn Stromausfälle, Krisen- oder Kriegsszenarien zwingen zum Umdenken. Die schwedische Zivilschutzbehörde empfiehlt inzwischen jedem Schweden 1.000 Kronen, etwa 90 Euro, als Bargeldreserve für den Notfall.
Während Schweden erkannt hat, dass totale Digitalisierung auch totale Abhängigkeit bedeutet, treiben unsere Kartellparteien und die Brüsseler Eurokraten die Bargeldabschaffung weiter voran – mit dem „Nebeneffekt“ lückenloser Überwachung jeder Zahlung. Bargeld ist keine Nostalgie, sondern Bürgerrecht und Krisenvorsorge zugleich. Nur die AfD steht für den Erhalt des Bargelds und gegen den gläsernen Bürger!