Schein-Wahlfreiheit: Warum Gas- und Ölheizungen bald unbezahlbar werden

Habecks Heizungshammer ist nicht abgeschafft, er ist einfach nur umbenannt. Das neue „Gebäudemodernisierungsgesetz“ (GMG) von Union und SPD löst nichts von der vorherigen Problematik. Der faktische Wärmepumpenzwang entfällt zwar auf dem Papier, kehrt aber durch die Hintertür zurück, denn die sogenannte „Biotreppe“ schreibt vor, dass Gas- und Ölheizungen schrittweise mit Biomethan oder Bioheizöl betrieben werden müssen, was langfristig aberwitzige Kosten verursachen wird:
Ab 2029 sind es 10% Anteil, 2030 15%, 2035 schon 30% und ab 2040 müssen es 60% sein! Was diese „Öko“-Zusätze in 5, 10 oder 20 Jahren kosten und woher die benötigten Mengen kommen sollen, kann heute niemand sagen. Nur eines ist klar: Es wird sehr teuer. Dazu kommen völlig neue Berichtspflichten, die ohne teure Berater nicht zu bewältigen sind. Vermieter tragen dabei künftig die Investitions-, Wartungs- und Bürokratiekosten, während CO2-Kosten ihrer Mieter hälftig auf sie abgewälzt werden.
Die Merz-Regierung hat den Heizungshammer also nicht abgeschafft wie versprochen, sie hat ihn nur versteckt und neu verpackt. Wir sagen ganz klar Nein zu dieser Heizdiktatur. Jeder soll frei entscheiden können, wie und womit er heizt!