Die „Welt“ hat es heute wunderbar auf den Punkt gebracht, wie sie den Zustand unserer Bundeswehr beschreibt: Flieger fliegen nicht, Panzer fahren nicht, Gewehre schießen nicht. Und die heutige Hiobs-Nachricht ist das sprichwörtliche i-Tüpfelchen auf dieser Ansammlung von Peinlichkeiten. Es gibt offenbar Probleme beim Nachschub von Stiefeln für Soldaten. Das ist so unglaublich, dass man es kaum fassen kann. Wir reden hier nicht von einem Entwicklungsland, sondern von der Industrienation Deutschland. Wir müssen unserer Bundeswehr endlich den Rücken stärken, statt ihr ständig durch Misswirtschaft in den Rücken zu fallen und wie im Falle von der Leyens dann die Flucht nach Brüssel anzutreten!

Passend zum Thema ist übrigens vor kurzem ein Buch erschienen von Oberst a.D. Richard Drexl und Josef Kraus mit dem treffenden Titel „Nicht einmal bedingt abwehrbereit: Die Bundeswehr zwischen Elitetruppe und Reformruine“. Ein interessanter Einblick in die 60-jährige Geschichte der Truppe und wie sie kaputtgespart wurde. Denn es ist ein Fakt, wie im Vorwort geschildert, „dass jedes souveräne Land für seine Verteidigungspolitik verantwortlich (ist), will es die eigene Souveränität und Sicherheit seiner Bürger gewährleisten.“ Aber das scheint tatsächlich hierzulande in Vergessenheit geraten zu sein.

Dass jetzt Soldaten lange auf ihre Ausrüstung warten müssen, ist bizarr, schließlich geht es um ihre Sicherheit! AKK betonte bei ihrem Antrittsbesuch beim Heer noch vor einigen Tagen, dass die Soldaten „im Sinne ihrer Aufgaben“ ausgestattet werden würden. Es wird höchste Zeit, dass auf diese Lippenbekenntnisse endlich Taten folgen!

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