Typisch CDU: Reiche warnt vor Gasabhängigkeit – und plant trotzdem neue Gaskraftwerke

Seit Jahren fährt die CDU Deutschlands Energieversorgung systematisch gegen die Wand und merkt es anscheinend erst jetzt. Wirtschaftsministerin Reiche bekennt öffentlich in der Financial Times, Deutschland sitze in der Gasfalle, weil frühere Regierungen keine Alternative zugelassen haben. Das stimmt. Was sie jedoch nicht sagt: Diese „frühere Regierung“ war ebenfalls eine CDU-Regierung, nämlich Angela Merkels „alternativloser“ Ausstieg aus der Kernkraft.
Reiches Lösung ist typisch CDU: Wir tun so, als ob wir uns in Zukunft für Kernkraft interessieren, namentlich für sogenannte „Small Modular Reactors“, aber die kurzfristige Reaktivierung der stillgelegten Kernkraftwerke geht natürlich nicht. Im Gegenteil, die zerstörerische „Energiewende“ wird konsequent fortgeführt, indem Reiche jetzt mit Ausschreibungen für den Bau neuer Gaskraftwerke beginnt. Moment mal, war da nicht was? Sind wir jetzt nicht allein von US-LNG-Gas abhängig, was durch den Iran-Krieg nun knapp und noch teurer wird?
Egal, die CDU hat eben ihre Prinzipien, Deutschland weiter gegen die Wand zu fahren. Anstatt ihren fatalen Fehler, unsere Kernkraftwerke in die Luft zu sprengen, zuzugeben und dies schnellstens rückgängig zu machen, soll Deutschlands Niedergang „irreversibel“ zu Ende gebracht werden. Nur eine AfD-Regierung wird mit dem irren Klimawahn Schluss machen und günstige Energie sowie Versorgungssicherheit zurückbringen!