Zum Thema „Frauenquote“ fällt mir zunächst eine Frage ein: „Würden Sie Ihr Leben einer Quoten-Chirurgin anvertrauen?“ Sicherlich nicht, und das Gleiche gilt in meinen Augen auch für eine Frauenquote: Sie sind umgekehrter Sexismus, denn es sollte nicht auf das Geschlecht ankommen, sondern auf die Qualifikation und die Leistungsfähigkeit. Überregulierungen in jeder Form sind die Fußfesseln des Fortschritts. Deshalb lehne ich und lehnen wir von der #AfD Frauenquoten ab. Jede explizite Quotierung auf der einen Seite verursacht eine implizite Quotierung auf der anderen Seite, zumal gegen das Diskriminierungs- und Gleichstellungsgebot aus Art. 3 GG verstoßen wird.

Mit Annegret Kramp-Karrenbauer, die sich selbst stolz als Quotenfrau bezeichnet, beugt sich die CDU dem linken Zeitgeist. Birgit Kelle, selbst laut ihrer Twitter-Meldung „langjährig leidendes CDU-Mitglied“, hat sich dazu passend geäußert, wobei ich das an dieser Stelle nicht wiederholen möchte (bitte googeln). Die CDU ist offensichtlich für Frauen zu unattraktiv. Aber wie das Ganze auf dem für Dezember geplanten Parteitag der CDU ausgehen wird, ist noch völlig offen. Werden die mehrheitlich von Männern gestellten Delegierten das Papier auch absegnen? Sicherlich, auch wir in der AfD können uns nicht mit einem hohen Frauenanteil rühmen. Aber wir sind Befürworter der Chancengleichheit zwischen Männern und Frauen. Und damit der zugegeben noch steinige Weg dahin geebnet wird, müssen die Gegebenheiten geändert werden, um es Frauen zu ermöglichen, in traditionellen Männerjobs erfolgreich zu sein und die gleichen Chancen zu haben. Und daran muss noch gearbeitet werden.

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