Auch am heutigen Samstag werden sich die scheinheiligen Moralapostel und Klimabolschewisten wieder überbieten: Diesel verbieten, SUVs verbieten und individuelles Autofahren am besten auch! Wenn militante Fanatiker von Greenpeace und andere Kämpfer gegen das Automobil trommeln, darf einer nicht fehlen: Jürgen Resch, Geschäftsführer der DUH. Der Herr der Lüfte, der selbst bald täglich den Flieger besteigt, will SUVs-Fahrzeuge verbieten. Es wird Zeit, diesen Fanatikern konsequent das Handwerk zu legen!

Sie erinnern sich an den schweren Unfall mit einem SUV in Berlin. Resch nutzt diesen gleich schamlos für seine Propaganda aus, in dem er einen sofortigen Verkaufsstopp „für diese Stadtpanzer“ fordert. Dass selbst mit einem kleinen Fiat Panda, einem Traktor, oder selbst mit einem Fahrrad ein derartig schlimmer Unfall verursacht werden könnte, interessiert keinen, wenn es um den heiligen Kampf gegen „Klimakiller“ geht. Oder um das lukrative Geschäftsmodell der DUH.

Was er bei all seinen medienwirksamen Auftritten nicht erwähnt, ist sein Status als Lufthansa-Vielflieger. Natürlich alles im Namen des Klimaschutzes. Eigentlich müsste er mit gutem Beispiel vorangehen, sollte man meinen, und in Greta-Manier auf das Fliegen verzichten, soweit es eben geht. Aber ganz im Gegenteil: Resch gehörte nach Aussagen des Magazins „Spiegel“ bereits 2007 mindestens zwei Jahre lang zu einem „kleinen erlauchten Kreis von knapp 3.000 Lufthansa-Vielfliegern, dem sogenannten Hon-Circle“. Und jetzt dürfen Sie raten, wieviel Meilen man für dieses Privileg gesammelt haben muss? Innerhalb von zwei Jahren mindestens 600.000 Meilen, also rund eine Million Kilometer! Das muss man erst einmal schaffen.

Resch hat dafür natürlich eine Begründung. Laut „Spiegel“ muss er mehrmals pro Monat zwischen der DUH-Zentrale am Bodensee und dem Verbandsbüro in Berlin pendeln. Aber der „Spiegel“ versucht natürlich, diese Schande in ein positives Bild zu kehren. Denn eigentlich tue Resch ja etwas Gutes mit seiner Vielfliegerei (ja, wirklich!), denn er „trägt damit sogar zur Finanzierung der von ihm selbst zusammen mit Großunternehmen wie der Lufthansa initiierten Naturschutzvorhaben bei“. 

Auf so eine Begründung muss man erst einmal kommen! Also alles gar nicht so schlimm, was regen sich seine Kritiker eigentlich so auf? Laut „Spiegel“ ist das ja eigentlich alles wunderbar: „Für jeden von ihm (Resch) zurückgelegten Flugkilometer zahlt die DUH am Jahresende einen Umweltobolus in eine Projektkasse“. Wie das funktioniert, darüber berichtete die „FAZ“ vor einigen Wochen. Mit der sogenannten Compensaid bekomme der Kunde die Wahl, wie effizient er Emissionen von Lufhansa-Flügen ausgleichen will. So würden beispielsweise Bäume in einem Wiederaufforstungsprojekt in Nicaragua gepflanzt. Was für eine Augenwischerei…

Quellen:

https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/duh-chef-resch-flug-umweltsuender-will-suvs-verbieten/

https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-50910334.html

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/lufthansa-ermoeglicht-kunden-jetzt-co2-kompensation-16341204.html

https://mobile.twitter.com/Umwelthilfe/status/1170077222763401216