Am Montag, den 2. Dezember, fuhren wir pünktlich um 7.00 Uhr vom Busbahnhof Karlsruhe ab und nach einem Zwischenhalt in Heidelberg brachte uns Klaus, unser Busfahrer, gut und sicher ans Ziel. Die lange Fahrt verging recht schnell dank unterhaltsamer Beiträge seitens einiger Fahrgäste und unsere charmante Reiseleiterin Frau Ahrens verwöhnte uns mit kleinen Leckereien. Nach dem Einchecken im Hotel blieb noch Zeit zu einem gemütlichen  Abendessen. Am nächsten Tag ging es nach einem reichhaltigen Frühstück gleich früh mit einer einstündigen Stadtrundfahrt los. Diese an politischen Gesichtspunkten orientierte Rundfahrt wurde von Frau Piquet vom Presseamt organisiert und kommentiert. Wir fuhren durch viele Stadtbezirke und hörten interessante Details aus dem Leben ihrer Bewohner und lernten die markantesten Bauwerke kennen. Anschließend besuchten wir eine sehenswerte Ausstellung im Deutschen Dom über die Entwicklung der parlamentarischen Demokratie in Deutschland. 

Nach der Führung stand ein Besuch der Landesvertretung von Baden-Württemberg an, wo wir ein typisch badisches Essen zu uns nahmen. Auch architektonisch ist das Gebäude ein beeindruckendes Schaufenster unseres Landes in der Bundeshauptstadt!  Während eines lehrreichen Vortrags erfuhren wir mehr Details über die Aufgaben und die Organisation der Landesvertretung. Danach setzten wir unsere Rundreise fort und besuchten den Tränenpalast, jenen Ort, an dem sich während der Teilung Deutschlands oft herzzerreißende Szenen abgespielt haben, da es ja zwei deutsche Staaten gab mit zwei unterschiedlichen Systemen, und sich die Welt im kalten Krieg befand. Mit diesen beklemmenden Eindrücken bestiegen wir den Bus und fuhren in das Restaurant Neumanns in Moabit, wo uns unser Gastgeber, Herr Marc Bernhard, schon erwartete. Nach dem gemeinsamen Essen gab es viel Gelegenheit zu ausführlichen Gesprächen mit dem Abgeordneten.

Am Mittwoch, den 4. Dezember, starteten wir gut gestärkt vom reichhaltigen Frühstücksbuffet zu den nächsten Programmpunkten. Unser Fahrer Klaus wartete bereits vor dem Hotel auf uns. Die erste Fahrt des Tages führte zum Verteidigungsministerium, wo wir zuerst den Ehrenhof des Bendlerblocks besuchten und den Helden vom 20. Juli 1944 gedachten. Der Offizier Claus Schenk Graf von Stauffenberg ist der Bekannteste von ihnen, die dort hingerichtet wurden. Vom Ehrenhof ging es zu Fuß ins Verteidigungsministerium, wo wir gemeinsam vom Fregattenkapitän Münstermann und unserem Gastgeber Herrn Marc Bernhard herzlichst empfangen wurden. Herr Münstermann informierte über die Geschichte des Gebäudes, die einzelnen Abteilungen und deren Aufgaben. Auch die finanzielle Situation und Beschaffung von Ausrüstungen waren Themen seines Vortrags. Nach einer Erfrischungspause hatten wir Gelegenheit, dem Fregattenkapitän Fragen zu stellen. Auch hier zeigte es sich, dass AfD-Mitglieder sehr viel Hintergrundwissen mitbringen und es sicher auch für den Repräsentanten des Ministeriums eine Freude war, uns zu empfangen. Die Zeit verging wie im Flug, und schon ging es zu Fuß zum Ehrenmal der Bundeswehr, um den gefallenen und verunglückten Soldaten zu gedenken. Während der anschließenden Weiterfahrt berichtete Herr Bernhard über seine Arbeit im Bundestag und gab uns einen guten Einblick in seinen parlamentarischen Alltag.

Der nächste Halt war das Reichstagsgebäude, der Sitz des Bundestages. Wir nahmen auf der Besuchertribüne Platz und eine Referentin des Hauses erklärte uns die Abläufe von Abstimmungen, u.a. den viel zitierten Hammelsprung, und die Geschichte dieses Gebäudes. Anschließend gab es die Möglichkeit zu einem informativen Austausch mit Herrn Bernhard, bevor wir zu unserem nächsten Ziel aufbrachen, der Gedenkstätte für die Opfer der DDR-Diktatur, dem ehemaligen Stasi-Gefängnis Berlin-Hohenschönhausen. Unsere Museumsführer waren ehemalige politische Gefangene des Honecker-Regimes und berichteten authentisch von ihren bedrückenden Erlebnissen aus dieser Zeit.

Am Donnerstag hieß es dann Abschiednehmen von Berlin. Nach dem Frühstück fuhren wir Richtung Heimat, mit vielen Eindrücken, die wir für unsere politische Arbeit verwenden können. Fazit: Deutschland hat viel erlebt in seiner großartigen Geschichte, doch wir müssen stets daran arbeiten, dass sich solche Ereignisse nie mehr wiederholen. Deshalb ist die AfD die einzige Partei, die den Geist Konrad Adenauers und der Väter des Grundgesetzes am besten widerspiegelt. Ich möchte mich im Namen unserer Reisegruppe für die tolle Reiseleitung durch Frau Ahrens, bei der Leitung vor Ort, Frau Piquet, unserem guten Geist, der uns sicher hin- und zurückbrachte, unserem Busfahrer Klaus von Trischan-Reisen, und natürlich unserem Gastgeber Herrn Marc Bernhard ganz herzlich bedanken für vier tolle Tage in Berlin!

Von Michael Andrä und Birgit Roth