Man beißt nicht in die Hand, die einen füttert. Mit dieser Binsenweisheit im Hinterkopf wird schnell klar, dass der selbsternannte “Qualitätsjournalismus” auch in Zukunft wohl kaum kritische Berichterstattung über die Bundesregierung liefern wird, sondern von Beißhemmungen und Hofberichterstattungen geprägt sein wird. 

Denn gegen die Stimmen der AfD als einzige Fraktion! – hat der Haushaltsausschuss unter Arbeitsminister Heil (SPD!) auf Antrag der GroKo beschlossen, Zeitungen und Anzeigenblätter direkt zu subventionieren. Mit 40 Mio. Euro pro Jahr. Warum? Damit soll offiziell eine flächendeckende Versorgung mit Zeitungen sichergestellt werden. Ich denke: So kann man sicherstellen, die Berichterstattung über sich selbst positiv zu beeinflussen! So wie es schon wunderbar bei ARD und ZDF funktioniert!  #Bernhard

Angeblich sollen diese Subvention den Zeitungszustellern zugutekommen. Nur darf man das Geld laut Haushaltsvermerk auch für Mittel für Projektmanagement und Digitalisierung verwenden. Und wer wird insbesondere davon profitieren? Sie dürfen raten… genau, die SPD. Denn diese Partei ist über ihre Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft mbH (DDVG) an einer Vielzahl von Verlagen beteiligt oder sogar deren Eigentümer und rangiert auf Platz 11 der führenden Verlagsgruppen im deutschen Zeitungsmarkt! (Siehe Artikel aus Achse des Guten)

Kürzlich noch erklärte BDZV-Präsident und Springer-Boss Mathias Döpfner: „Lieber Insolvenzen bei Zeitungen als der Verlust ihrer Unabhängigkeit durch Subventionen“. Und jetzt? Plötzlich ist das Geld doch bei den Verlegern willkommen. 

Hintergrund: In Deutschland bringen rund 100.000 Zusteller (überwiegend als geringfügig Beschäftigte angestellt) jeden Tag mehr als 10 Mio. Zeitungen zu den Abonnenten. 

https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/millionen-fuer-tageszeitungen-und-anzeigenblaetter-aus-dem-bundeshaushalt/

https://www.achgut.com/artikel/die_spd_geldmaschine