Quoten sind eklatanter Eingriff in Wahlfreiheit
Allgemein, unmittelbar, frei, gleich und geheim müssen die Wahlen sein, so sieht das unser Grundgesetz vor. Bei den Grünen gilt das nicht. Die Wahl für den Bundestag findet dort nach Geschlechtsmerkmalen statt, denn die Satzung der Grünen schreibt dem Wähler vor, wen er zu wählen hat. Auf Position 1 und dann auf jedem zweiten Platz muss(!) eine Frau stehen. Selbst wer 90% Frauen wählen wöllte, oder 80% „Diverse“ mit seiner Stimme in den Bundestag schicken möchte, wird durch die ideologisch verblendeten Vorgaben daran gehindert. Also ist es nur folgerichtig, dass die AfD gegen diesen offensichtlichen Irrsinn und diese rechtswidrige Beschränkung klagt!
Quoten sind allgemein kein geeignetes Mittel zur Gleichberechtigung und vielmehr Ausdruck einer radikal-feministischen Ideologie. Auch die CDU will bis 2025 eine verbindliche Frauenquote von 50 Prozent haben und verfolgt damit dieselbe Klientelpolitik mit autoritär-sozialistischer Prägung. Ignoriert wird dabei auch das unterdurchschnittliche Engagement von Frauen in den politischen Parteien. Die Zahlen zeigen, dass die Interessen und persönlichen Präferenzen der Geschlechter weit auseinander liegen. Beispielsweise sind 74 % der CDU-Mitglieder männlich, nur 26 % sind weiblich, es gibt aber keine satzungsrechtlichen „Zugangsbarrieren“ für Parteimitgliedschaften für Frauen.
Eine Frauenquote ist ein Schlag ins Gesicht für alle Frauen, die aufgrund eigener Leistung, Engagement und Qualifikation Karriere machen wollen. Die Quote stellt erfolgreiche Frauen unter Generalverdacht, ihre beruflichen Ziele anders nicht erreichen zu können. Außerdem bedeutet das zwangsläufig die Diskriminierung für jeden einzelnen Mann, der ungeachtet seines Qualifikations-Profils nicht zum Zug kommt, weil er die falschen Geschlechtsmerkmale vorweist. Von den bei linksgrünen sonst so oft zitierten „Diversen“ ganz zu schweigen.
Letztendlich sind Quoten leistungsfeindlich, diskriminierend und widersprechen den Grundlagen unserer Demokratie. Frauen- Männer- oder sonstige Quoten sind keine Banalität, sondern ein fataler Angriff auf unsere freiheitlich- demokratische Grundordnung!