Die nächste Hiobsbotschaft für die schwer angeschlagene deutsche Automobilindustrie: Laut einem Bericht des “Manager Magazins” sind bei Daimler die Pläne zum Personalabbau noch drastischer als bis jetzt bekannt. Inklusive nicht neu besetzter Stellen sollen offenbar rund 30.000 Angestellte ihren Arbeitsplatz verlieren. Hierbei würde es wohl auch zu Standortschließungen kommen, so das Magazin mit Verweis auf Unternehmensquellen. In der Motoren- und Getriebeproduktion am Hauptsitz in Stuttgart könnten demnach ebenfalls Kapazitäten abgebaut werden. Die Van-Fertigung im ostdeutschen Ludwigsfelde sowie Komponentenstandorte in Berlin und Hamburg stünden zur Disposition. Seit Jahren warnt die AfD vor dieser Entwicklung und kritisiert die grünideologisch motivierte, ökonomisch höchst schädliche Dämonisierung innovativer Verbrennungsmotoren. #bernhard

Die von Berlin und Stuttgart politisch erzwungene Elektromobilitätswende ist die Hauptursache für die gegenwärtige Krise der deutschen Automobilbranche und führt dazu, dass in Baden-Württemberg bis 2030 50 Prozent aller Arbeitsplätze im produzierenden Bereich gefährdet sein werden, wie die Landesregierung bereits 2019 einräumen musste. Die verfehlten Corona-Maßnahmen der Regierung seit März 2020 haben die Branchenkrise weiter verschärft.
In keinem anderen Land der Welt hat die Automobilindustrie einen so großen Anteil an der heimischen Wertschöpfung wie in der Bundesrepublik. Der Kraftfahrzeugbau steuert mit ca. 440 Mrd. Euro mehr als ein Fünftel zum Gesamtumsatz des verarbeitenden Gewerbes bei und beschäftigt etwa 840.000 Menschen. Ganzen Regionen, in denen die Branche wirtschaftlicher Taktgeber ist, droht der Niedergang, wenn dort in größerem Umfang Arbeitsplätze und somit Kaufkraft verloren gehen. Die Regierungsparteien tragen für diese desaströse Entwicklung die Verantwortung. Anstatt ihre schützende Hand über unsere Schlüsselindustrie und hiesige Arbeitsplätze zu halten, haben sie die deutsche Automobilindustrie ohne Not einem technologischen Strukturbruch ausgesetzt, der nun immer mehr zum ökonomischen Desaster wird!

In Krisenzeiten von wirtschaftlichem Einbruch und Rezession braucht Deutschland wieder eine vernunftorientierte Politik, die Mensch, Umwelt und Wirtschaft erneut ins Gleichgewicht bringt und unseren Wohlstand sichert. Die Abkehr von sinnlosen Diesel-Fahrverboten, die Zulassung von umweltfreundlichen synthetischen Dieselkraftstoffen sowie die Beendigung der Bevorzugung ökologisch höchst fragwürdiger und wirtschaftsfeindlicher Großprojekte, wie der Elektromobilitätswende, sind unausweichliche Sofortmaßnahmen, um noch größeren Schaden von unserem Land abzuwenden!

Quellen:

Manager Magazin

n-tv

 


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