Linksgrüner Kulturkampf schadet dem Ansehen Deutschlands

Das gesellschaftspolitische Foulspiel war schon vor dem Anpfiff des Fußballspiels Deutschland gegen Ungarn hochnotpeinlich. Das infantile und unreflektierte Orban-Bashing ist weder couragiert noch weitsichtig. Es schadet dem Ansehen Deutschlands und spaltet die Völker Europas.

Nun fordert die grüne Bundestags¬vize¬präsidentin Claudia Roth weiteren Druck der EU gegen die Regierung Viktor Orbáns. Nicht nur die politische Einmischung in nationale Angelegenheiten ist präpotent und von Hypermoral übersät. Auch der Umgangston gebührt sich für Repräsentanten in dieser Funktion nicht. Abfällig und beleidigend spricht Claudia Roth von „Orban und seiner Clique“. So kann man vielleicht noch im binnenpolitischen Verhältnis mit den eigenen Oppositionsparteien umgehen, im Außenverhältnis ist das eine dreiste Anmaßung mit destruktiven Folgen.

Selbst der polnische Botschafter stellte klar, dass
„das Recht des ungarischen Parlaments, Schulkinder vor der Beschäftigung mit der homosexuellen Problematik gesetzlich zu schützen“, „evident und unbezweifelbar“ ist. Wieviel Prozent derjenigen, die die Regebogenfahne schwenken und Anti-Orban-Parolen schwingen, haben den Gesetzestext tatsächlich gelesen? Das kann man wahrscheinlich an einer Hand abzählen!

Es geht leider schon längst nicht mehr um Sachpolitik. Den linksgrün-bunten Deutschlandabschaffern geht es um die permanente Machtdemonstration ihres Kulturkampfes. Höchste Zeit diesem bunten Treiben ein Ende zu bereiten. #Bernhard