Wenn Utopie auf Realität trifft: Seit über einem Jahr hängt das Damoklesschwert über Rentner Klaus Roth aus der Gemeinde Neckartaiflingen in der Region Stuttgart. Damals wurde dem 75-Jährigen mitgeteilt, dass er nach 24 Jahren seine 150 Quadratmeter große Mietswohnung verlassen soll. Diese bewohnt er gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin, hat dort drei Kinder großgezogen. Der Grund: Die Gemeinde braucht Platz für Zuwanderer. Dafür sollen Roth und seine Partnerin in eine halb so große Wohnung umziehen (die jedoch ebenso viel kostet). Der 75jährige klagte dagegen. Jetzt entschied das Amtsgericht Nürtingen, daß der Rentner seine Gemeindewohnung bis Ende September verlassen muß, damit die Asylsuchenden einziehen können. Selbst der Tübinger Oberbürgermeisters Boris Palmer gab ja bereits zu denken, dass er für Flüchtlinge Wohnungen bauen muss, aber nicht für „Deutsche. Das Offensichtliche wird hier wieder bestätigt: Zuwanderung verstärkt eindeutig den Verdrängungswettbewerb! #Bernhard

Die Gemeinde begründete ihre Entscheidung laut „Bild“ mit der „Erfüllung öffentlich-rechtlicher Aufgaben“. Der Ort müsse neun Zuwanderer aufnehmen und bis zu sechs davon sollen in Roths Wohnung einquartiert werden. Das Bittere an diesem unmenschlichen Urteil: Roth hatte mehrere Schlaganfälle und leidet laut eigenen Angaben an Asthma sowie Diabetes und traue sich nach zwei Bandscheibenoperationen auch keinen Umzug mehr zu. Übrigens: Ich möchte nicht wissen, wie Herr Roth heute drüber denkt, dass er 2015 während der Flüchtlingswelle im Arbeitskreis Asyl aktiv gewesen und geholfen hat! 

Hintergrund: „Zur Überzeugung des Gerichts steht fest, daß die Beendigung des Mietverhältnisses auf Seiten der Beklagten zwar eine Härte … darstellt, diese jedoch unter Würdigung der berechtigten Interessen der Vermieterin nicht überwiegt“, so die  Urteilsbegründung. Armes Deutschland!

Flüchtlingshelfer (74) muß Wohnung für Flüchtlinge räumen

Gemeinde siegt: Rentner muß Wohnung für Asylsuchende verlassen