Es ist kein Wunder, dass sich die Kirchenbänke leeren, wenn die Kirchen sich immer mehr die aktuelle Politik einmischen, statt die gute Botschaft zu verbreiten! Die Räume des Glaubens und die der Politik sind schon lange nicht mehr voneinander abgegrenzt. Der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, hat jetzt 50.000 Euro für das geplante Seenotrettungsschiff des Bündnisses „United4Rescue“ gespendet. Das Geld, so erklärte er in der Presse, stamme aus Mitteln des Erzbistums. Also aus Kirchensteuern! 

Die beiden Kirchenoberen, für die Katholiken der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, und für die Protestanten der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm, unterstützen selbstredend die unverantwortliche Flüchtlingspolitik von Mama-Merkel. Immerhin war das eine Chance für die Kirche und sie sind teilweise richtig aufgeblüht in der Flüchtlingshilfe, geht es doch um christliche Werte und Ziele.

Jetzt aber werden offensichtlich sogar noch die Schlepper unterstützt, die immer mehr Migranten über das Mittelmeer zu uns schleusen. Das im Effekt führt wiederum zu noch mehr Toten. Wie das mit den christlichen Werten zu vereinbaren ist, das ist mir völlig schleierhaft!

Hintergrund: Im November vergangenen Jahres wurde der Verein „Gemeinsam Retten“ nach einem Beschluss vom evangelischen Kirchentag 2019 gegründet, und diesem Bündnis zeigen sich auch katholische Gemeinden solidarisch, der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) gehört ihm sogar an. Bedford-Strohm habe wegen seines Einsatzes für die Seenotrettung jetzt jedoch Morddrohungen erhalten, was erschreckend ist und in jeder Hinsicht zu verurteilen. Doch Geld für ein neues Schiff zu sammeln, das der Organisation „Sea-Watch“ zukommen soll, ist ebenso zu verurteilen.  

https://www.welt.de/vermischtes/article204844448/Aus-Mitteln-des-Erzbistums-Kardinal-Marx-spendet-50-000-Euro-fuer-Seenotrettung.html