Kassenärzte-Chef: Impfpflicht medizinisch nicht sinnvoll!
Das anmaßende und penetrante Gebrüll der Altparteien nach der Impfpflicht ist nicht nur verfassungsrechtlich höchst bedenklich, ein Impfzwang ist auch aus pandemischer und medizinischer Sicht nicht sinnvoll. Zu diesem Schluss kommt nun auch der Kassenärzte-Chef Andreas Gassen. Auch Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren würde er nicht impfen. Ein Blick auf die den Wochenbericht des RKI verrät auch warum nicht: In der Meldewoche 50 gab es bundesweit ganze 6 (in Worten: sechs) hospitalisierte Omikronfälle, null davon auf der Intensivstation und null davon verstorben. Andersherum gibt es ein sehr beschränktes Impfrisiko einer Herzmuskelentzündung und dieses Risiko ist immer noch deutlich größer als null.
Auch der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission (STIKO), Thomas Mertens, lehnt eine allgemeine Corona-Impfpflicht ab. „Das spaltet die Gesellschaft, da wird zu viel Druck aufgebaut“, sagte er den „Stuttgarter Nachrichten“ und der „Stuttgarter Zeitung“.
Was an Unrecht und Unverhältnismäßigkeiten in den letzten zwei Jahren geschehen ist, wird man in Ruhe aufarbeiten können, ja müssen. Aber jetzt ist allerhöchste Zeit, die aktuelle Faktenlage endlich zur Kenntnis zu nehmen: Eine aktuelle Berkeley-Studie mit 70.000 Patienten belegt, dass Omikron deutlich milder verläuft als Delta: 74 % weniger Intensivpatienten und 91% weniger Todesfälle. Spanien will Corona nun wie eine Grippe einordnen und andere Länder wie z.B. Dänemark wollen auch zurück zur Normalität.
Gesundheit ohne Zwang und in gegenseitiger Toleranz der persönlichen Entscheidung muss in unserem Land wieder möglich sein! Zurück zur Normalität!