Jetzt geben sie es offen zu: Die AfD hat recht!

Die Brandmauer beginnt inzwischen, überall zu bröckeln. Jetzt auch an einer Ecke, an der man es nicht erwartet hätte: Ökonom Daniel Stelter macht im Podcast „Make Economy Great Again“ mit WELT-Herausgeber Ulf Poschardt ein bemerkenswertes Eingeständnis.
Nachdem er meiner wirtschaftspolitischen Kritik in allen Punkten zustimmen musste, sagt er offen: Positionen allein deshalb wegzuwischen, weil sie von der AfD kommen, sei „ein Drama“ und mache ihn skeptisch. Poschardt greift den Gedanken auf und geht noch weiter. Er ist überzeugt, dass genau diese Ausgrenzung die AfD nicht schwächt, sondern stärker macht. Jeder, der hinter die „Brandmauer“ verbannt werde, könne noch so vernünftige Dinge sagen, trotzdem werde behauptet, es sei falsch. Das sei Teil einer „komplett neurotischen Kultur“, in der die Vernunft nichts mehr gelte.
Zwei Stimmen aus dem etablierten Mediensystem, die offen zugeben, was wir seit Jahren sagen: Diese „Brandmauer“ schützt weder das Land noch die Demokratie, sie schützt allein die Privilegien und den eigenen Machterhalt der Kartellparteien.