Wenn es um Migranten geht, sind die Altparteien in ihrer Euphorie unhaltbar. Martin Schulz fand, „was die Flüchtlinge uns bringen, ist wertvoller als Gold“, Kathrin Göring-Eckart fabulierte über die Flüchtlingswelle 2015 als „September-Märchen“ und laut der linken Tageszeitung „Zeit“ sieht die Mehrheit der Deutschen (oder ihrer Leser) Flüchtlinge als Bereicherung.

Das Weltbild des Gutmenschen-Kartells gerät aber ganz schnell ins Wanken und offenbart seine totalitäre Gesinnung, wenn der anerkannte Flüchtling plötzlich Mitglied der AfD ist. Prakash Chandra Lohani lebt seit 16 Jahren in Deutschland, ist engagiertes AfD-Mitglied und wurde über ein kommunales Ehrenamt in den Integrationsrat gewählt. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf, wird er nun von einem linken Anwalt unter Druck gesetzt, gegängelt bedroht und dazu genötigt, sein ihm demokratisch anvertrautes Ehrenamt niederzulegen. Andernfalls drohe ihm ein medialer „Spießrutenlauf“ und eine ungesicherte „berufliche Zukunft“.