Die Ampel-Koalition will den Paragraphen 219a, der das Werben für Abtreibungen verbietet, aufheben. Das wäre nichts anderes als die Legalisierung der Werbung für den Abbruch der Schwangerschaft. Gemäß §218 sind Abtreibungen grundsätzlich verboten, bleiben jedoch in definierten Ausnahmefällen straffrei; ein ethischer, moralphilosophischer und rechtlicher Kompromiss.
Trotzdem werden rund jedes Jahr allein in Deutschland mindestens 100.000 Schwangerschaften ganz legal aus einer sogenannten „sozialen Indikation“ abgetrieben. Eine Aufweichung des Werbeverbots würde diesen Trend sogar noch verschärfen, aber Lebensschutz muss schon beim Embryo beginnen! Ein Schwangerschaftsabbruch stellt auch für die betroffenen Frauen ein schwerwiegendes Erlebnis dar und kann zu langanhaltenden Schuldgefühlen, psychosomatischen Beschwerden und depressiven Reaktionen führen.
CDU und CSU, die sich in ihren Parteinamen einst auf christliche Werte verpflichteten, gehen in ihrer Programmatik auf das Kernproblem nicht einmal mehr ein. Die Bundesregierung muss dafür werben, dass werdende Eltern und alleinstehende Mütter sich für die Geburt entscheiden, und hierzu jede erdenkliche staatliche Hilfe anbieten.
Deutschland braucht dringender denn je eine Willkommenskultur für Kinder – eine Kultur für das Leben! Die Alternative für Deutschland steht als Partei allein im Kampf für den vorgeburtlichen Lebensschutz. Einer verantwortungslosen, sogenannten Liberalisierung, oder Banalisierung des Abtreibungsrechts stellen wir uns vehement entgegen!
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